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Krefelder Zoo

15.01.2020

Polizist erschoss schwer verletzten Gorilla nach Affenhaus-Brand

Bei dem Feuer in der Nacht zu Neujahr starben mehr als 30 Gorillas, Orang-Utans und Schimpansen.
Bild: Roberto Pfeil, dpa

Weil eine Tierärztin es nicht schaffte, einen schwer verletzten Gorilla einzuschläfern, musste ein Polizist das Tier mit mehreren Schüssen töten.

Nach dem Brand im Krefelder Zoo in der Nacht zu Neujahr kam es zu bisher unbekannten, dramatischen Szenen: Ein schwer verletzter Gorilla musste am Morgen von einem Polizeibeamten durch mehrere Schüsse aus einer Maschinenpistole getötet werden, da die Tierärztin es nicht schaffte, das Tier einzuschläfern. Dies geht aus einem Bericht des Innenministeriums an den nordrhein-westfälischen Landtag hervor.

Retter gingen davon aus, dass alle Tiere tot sind

Laut Innenministerium hatten sich bereits während des Brandes Polizisten mit Maschinenpistolen rund um das Affenhaus postiert, um notfalls verletzte oder panische Tiere zum Schutz der Einsatzkräfte zu stoppen. Dazu kam es nicht. Die Retter gingen laut dem Bericht davon aus, dass alle Tiere tot sind. Gegen 8 Uhr morgens wurden zwei schwer verletzte Tiere gefunden, von denen die Tierärztin ein Orang Utan-Weibchen einschläferte. Den Gorilla tötete der Beamte (34) nach Freigabe durch den Polizeiführer. (dpa)

Bei dem Feuer im Affenhaus des Krefelder Zoos waren in der Silvesternacht mehrere Menschenaffen gestorben, darunter Orang-Utans, Gorillas und ein Schimpanse.
Bild: Christoph Reichwein/dpa

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