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Porträt
17.06.2014

Bettina Limperg ist eine erfahrene Richterin

Bettina Limperg wird am 1. Juli die neue Präsidentin des Bundesgerichtshofs. Dann ist sie die erste Frau in diesem Amt.
Foto: Bernd Weissbrod, dpa

Bettina Limperg wird im Juli die erste Präsidentin des Bundesgerichtshofs. Zuletzt zog die Amtschefin des Baden-Württembergischen Justizministeriums die Fäden im Hintergrund.

Am 1. Juli beginnt für Bettina Limperg ein neuer Lebensabschnitt: Dann wird die 54-Jährige Präsidentin des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe. Sie ist damit die erste Frau, die an der Spitze des höchsten deutschen Zivil- und Strafgerichts steht.

Es war eine Entscheidung des Bundeskabinetts, Limperg in dieses Amt zu berufen. Sie wird dann die Chefin von 129 Richtern sein. Die Mitarbeiterzahl dürfte der Hobby-Seglerin jedoch keine Angst einjagen. Schließlich ist Limperg seit Juni 2011 als Amtschefin in Baden-Württembergs Justizministerium zuständig für rund 180 Mitarbeiter.

Obwohl sie ihre neue Stelle in Karlsruhe gerne antritt, verlässt sie das Stuttgarter Ministerium auch mit einem weinenden Auge. „Es ist, als würde man aus dem fahrenden Zug springen“, sagt sie. Im Südwesten war Limperg zuletzt vor allem im Hintergrund tätig, zog als Stellvertreterin von Justizminister Rainer Stickelberger (SPD) die Fäden.

Bettina Limperg hinterlässt ihre Projekte ihrem Nachfolger

Sie war beispielsweise dafür zuständig, dass 246 freiberufliche Notariate künftig einen Teil der Arbeiten der rund 800 Notarstellen im Land übernehmen. Und dass die Aufgaben der über 600 Grundbuchämter in 13 Amtsgerichte eingegliedert werden. Außerdem sollen die Zeiten der Aktenordner bei der Justiz nach der Umstellung auf ein elektronisches Verfahren bald der Vergangenheit angehören. Es sind begonnene Projekte, die Limperg nun ihrem Nachfolger überlässt.

Der Wechsel zum BGH ist für die Mutter zweier erwachsener Kinder, die mit ihrem Mann gemeinsam in Fellbach bei Stuttgart lebt, auf eine gewisse Art und Weise eine Rückkehr zu ihren Wurzeln. Diese liegen eher in der Justiz als in der politisch geprägten Verwaltung.

Die 1960 in Wuppertal geborene Limperg kam nach ihrem Abitur 1979 nach Baden-Württemberg. In Freiburg und Tübingen studierte sie Jura. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie in Stuttgart bei der Staatsanwaltschaft, danach beim Amts- und beim Landgericht. Zeitweise war sie zudem wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bundesverfassungsgericht.

Limperg war Viezepräsidentin am Landgericht

Sie wurde Richterin am Land- sowie am Oberlandesgericht in Stuttgart. 2004 überahm sie die Leitung des Waiblinger Amtsgerichts. 2009 wurde sie Vizepräsidentin am Landgericht, ehe sie 2011 ins Justizministerium wechselte.

Die parteilose Richterin, die im Chor singt und beim Joggen entspannt, wird in Karlsruhe zunächst ausgleichend wirken müssen. Zuletzt standen sich beim BGH Lager gegenüber. Die Situation verschärfte sich, als ein Richter gegen den Widerstand des bisherigen Präsidenten den Vorsitz im zweiten Strafsenat erkämpfte. „Ich muss zunächst viele Gespräche führen“, sagt Limperg.

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