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Klimaaktivistin

18.06.2019

So sieht Greta Thunbergs Zeugnis aus

Greta Thunberg, Klima-Aktivistin aus Schweden, hat nun öffentlich ihr Zeugnis präsentiert.
Bild: Herbert Pfarrhofer, dpa

Greta Thunberg protestiert jeden Freitag, statt in die Schule zu gehen. Und wegen der vielen Reisen fällt ebenfalls der Unterricht flach. Schlägt sich das in den Noten nieder?

Wer regelmäßig freitags der Schule fern bleibt, um für die Rettung der Umwelt zu protestieren, kann doch gar keine guten Noten haben, würden Kritiker sicher anbringen. Und wenn für Reisen wie zu verschiedenen Klimagipfeln und -Konferenzen dann vielleicht noch mehr Unterricht ausfällt, müsste sich das doch in den Bewertungen niederschlagen.

Diese Noten hat Greta Thunberg in ihrem Zeugnis

Um derlei Ängste und Gerüchte zu zerstreuen, hat Klimaaktivistin Greta Thunberg der schwedischen Zeitung Dagens Nyheter ihr aktuelles Zeugnis gezeigt. Und das könnte fast nicht besser sein. Bei 14 von 17 Fächern hat die 16-Jährige die Bestnote, ein "A", erhalten, die restlichen Fächer wurden mit "B" bewertet, entsprechend einem "gut".

Die Bestnote hat die junge Klimaaktivistin, die am Asperger-Syndrom leidet, unter anderem in Fächern wie Mathe, Englisch und Physik erreicht. In Sport und Schwedisch hat es beispielsweise immerhin noch für ein "B" gereicht. Thunberg gibt sich jedenfalls ehrgeizig. "Wenn ich nicht gestreikt hätte, hätte ich in jedem Fach ein A bekommen können", sagte die 16-Jährige der Zeitung Dagens Nyheter. Den Stoff, den sie verpasse, hole sie stets zuhause nach.

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Greta Thunberg will eine einjährige Schulpause einlegen

Thunberg ist gerade dabei, die neunte Klasse in ihrer Heimat zu beenden. Danach will sie wie angekündigt eine Schulpause einlegen. Ein Jahr lang will sie ihrer gesamte Aufmerksamkeit und Energie dann in den Kampf gegen den Klimawandel und eine drohende Umweltkatastrophe stecken, hatte die 16-Jährige angekündigt.

Um ihre Schulzeit mache sie sich keine Sorgen, sagte Thunberg damals. Sie werde einfach ein Jahr später aufs Gymnasium wechseln. Normalerweise stünde für die junge Schwedin im August der Wechsel auf eine weiterführende Schule an. In den ersten neun Jahren gilt in Schweden Schulpflicht. (AZ)

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