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Stuttgart
09.03.2015

160 Verletzte bei S-21-Demo: Ex-Polizeipräsident erhält Strafbefehl

Zwei Männer stützen einen durch Wasserwerfer verletzten Mann nach einer Demonstration gegen Stuttgart 21. Nun hat der Ex-Polizeichef einen Strafbefehl erhalten.
Foto: Marijan Murat, dpa (Archiv)

Er leitete im Herbst 2010 einen Einsatz gegen Stuttgart 21-Gegner, bei dem 160 Menschen verletzt worden waren. Nun hat der Stuttgarter Ex-Polizeichef einen Strafbefehl erhalten.

Der ehemalige Stuttgarter Polizeipräsident Siegfried Stumpf hat wegen des harten Polizeieinsatzes gegen S-21-Gegner einen Strafbefehl über 15.600 Euro erhalten. Das sagte eine Sprecherin des Stuttgarter Amtsgerichts am Montag in Stuttgart. Wegen fahrlässiger Körperverletzung im Amt in vier Fällen müsse er eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu 130 Euro zahlen. Sollte Stumpf den Strafbefehl annehmen, wäre er vorbestraft. Ab Zustellung des Strafbefehls kann der Angeklagte gegen diesen innerhalb von zwei Wochen Einspruch einlegen.

Stuttgart 21: Wasserwerfer, Schlagstöcke und Pfefferspray bei Demonstration im Einsatz

Stumpf hatte Ende September 2010 einen Polizeieinsatz geleitet, bei dem laut Innenministerium 160 Menschen verletzt worden waren. Die Polizei hatte damals den Auftrag, den Schlossgarten am Hauptbahnhof zu räumen, damit Bäume für das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 gefällt werden konnten. Bei der Großdemonstration waren Wasserwerfer, Schlagstöcke und Pfefferspray genutzt worden. Auch Dutzende Polizisten waren unter den Verletzten. dpa/lsw/AZ

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