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ADAC-Test

21.08.2014

Taxi-Fahrten in Deutschland sind meistens gut

Taxikunden können in deutschen Städten in den allermeisten Fällen beruhigt einsteigen: Sie bekommen meist guten Service. Das meldet der ADAC nach einem Test.
Bild: Rene Ruprecht, dpa

Taxikunden können in deutschen Städten in den allermeisten Fällen beruhigt einsteigen: Sie bekommen meist guten Service. Das meldet der ADAC nach einem Test.

Der ADAC schickte für eine Stichprobe seine Tester in acht deutschen Städten auf die Straße und stellte nach 160 Fahrten fest: In der Gesamtbewertung waren ein Viertel aller Fahrten sehr gut, mehr als die Hälfte gut. 17 Mal gab es ausreichend, 21 Fahrten fielen mit mangelhaft und sehr mangelhaft durch. 

Am meisten haperte es bei den Quittungen. Fast 90 Prozent der Belege waren unvollständig ausgefüllt. Die häufigsten Mängel waren ferner fehlende Hinweise auf Tarife und Anschnallpflicht. Bei sechs Fahrten registrierten die Tester unnötige Umwege. Bei 17 Prozent aller Fahrten hielten sich die Fahrer nicht an die Verkehrsregeln. 

Extrembeispiel: Bei einer Fahrt in Frankfurt am Main kannte sich der Fahrer nicht aus, sprach schlecht deutsch, machte einen großen Umweg, überfuhr rote Ampeln und gab zu guter Letzt auch noch zu wenig Wechselgeld zurück. Ebenso fehlten Hinweise auf Fahrerlaubnis und Tarifübersicht.

Taxi in acht Städten getestet

In der deutschen Taxilandschaft gibt es mehr als 800 Tarife, die  von Stadt zu Stadt unterschiedlich und für Verbraucher nur schwer zu  durchschauen sind. So variierte der Fahrpreis beim ADAC Test für eine sieben Kilometer lange Fahrt inklusive fünf Minuten Wartezeit und ein Gepäckstück von 16,10 Euro in Dresden bis zu 19,90 Euro in Hamburg.  Deshalb fordert der ADAC Städte, Kommunen und die Taxiverbände auf,  ihre Tarifsysteme transparenter und möglichst einheitlich zu  gestalten.

Der ADAC beurteilte Fahrer, Fahrzeug und Routenwahl. Getestet wurde in Berlin, Dresden, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, München und Stuttgart auf jeweils fünf definierten Routen innerhalb der Stadt. Jede der Routen wurde von zwei Testern einmal nachts und einmal tagsüber befahren. Es gab also 20 Fahrten pro Stadt. AZ, dpa

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