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Prozess gegen Jäger

19.02.2015

Urteilsverkündung: Jäger tötete wohl versehentlich Junkie

Ein Jäger hatte geglaubt, ein Wildschwein zu bemerken. Nun erwartet ihn sein Urteil (Symbolbild).
Bild: Horst Ossinger/dpa

Hat er einen Mann mit einem Wildschwein verwechselt? Heute wird das Urteil gegen einen Jäger erwartet, der nach eigenen Angaben versehentlich einen Mann getötet hatte.

Im Prozess gegen einen oberfränkischen Jäger wegen fahrlässiger Tötung will das Amtsgericht Wunsiedel am Donnerstag (13.00 Uhr) sein Urteil fällen. Der Vorfall ereignete sich im September 2012 in den frühen Morgenstunden. Vom Hochsitz aus nahm der heute 54 Jahre alte Angeklagte Bewegungen wahr und vermutete ein Wildschwein in einem Maisfeld.

Jäger: Schuss auf vermeintliches Wildschwein sei versehentlich gefallen

Weil er sich aber dann doch nicht sicher war, habe er das Gewehr nach unten gerichtet, hatte er vor Gericht geschildert. Dabei sei unbeabsichtigt der Schuss gefallen. Ein 26-Jähriger wurde tödlich getroffen. Das Opfer war im Drogenrausch in der entlegenen Gegend unterwegs gewesen. AZ/dpa

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