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Athen

12.08.2019

Waldbrände wüten in Griechenland - Häuser bei Athen zerstört

Zahlreiche Waldbrände halten derzeit die griechische Feuerwehr in Atem.
Bild: Nick Paleologos, dpa

Starke Winde und Hitze - in Griechenland brennen viele Wälder. Ein großer Brand bei Athen ist nun unter Kontrolle - hat aber zwei Häuser komplett zerstört.

Die griechische Feuerwehr hat einen großen Waldbrand nahe der Hauptstadt Athen unter Kontrolle gebracht. "Verletzt wurde niemand. Es sind aber zwei Häuser zerstört worden" sagte der stellvertretende Gouverneur der Region, Petros Filippou, dem Nachrichtensender Skai. Der Brand sei am Montag unter Kontrolle gebracht worden. Es bestand aber die Gefahr, dass das Feuer wieder aufflammen könnte, da in der Region starke Winde wehten, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Vorübergehend wurden einige Häuser evakuiert. Verletzt wurde niemand.

183 Wald- und Buschbrände wüteten in nur 72 Stunden in Griechenland

Insgesamt seien in den vergangenen 72 Stunden 183 Wald- und Buschbrände in ganz Griechenland ausgebrochen, teilte Bürgerschutzminister Michalis Chrysochoidis bei einer Pressekonferenz in Athen mit. "Wir haben schwierige Tage erlebt", sagte der Minister. Die Lage sei nun besser, fügte er hinzu. Bereits am Sonntag hatte ein Buschbrand weite Teile der beliebten Ferieninsel Elafonisos südlich der Halbinsel Peloponnes zerstört. Vorübergehend mussten ein Campingplatz und ein Dorf evakuiert werden. Auch in Nord- und Mittelgriechenland musste die Feuerwehr ausrücken, um Brände zu löschen. Seit 15. Juli bis Montag waren im ganzen Land nach Angaben des Bürgerschutzministers 1300 Brände ausgebrochen.

Beim Brand östlich Athens waren aus allen Gebieten der griechischen Hauptstadt Rauchschwaden zu sehen. Mit dem ersten Tageslicht konnten fünf Löschflugzeuge und fünf Löschhubschrauber eingesetzt werden. Außerdem seien Hunderte Feuerwehrleute im Einsatz, teilte die Feuerwehr mit. In Griechenland herrscht seit Tagen nach langer Dürre und wegen starker Winde höchste Brand-Alarmstufe. Vergangenes Jahr waren bei schweren Bränden mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. (dpa)

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