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Hochwasser
16.09.2022

Stärkste Regenfälle seit zehn Jahren: Tote bei Unwettern in Italien

In Senigallia sind die Überschwemmungen mit am schlimmsten.
Foto: Gabriele Moroni, LaPresse/AP, dpa

Gewaltige Sturzfluten in der Region Marken in Italien sorgen dafür, dass Gebiete von Strom und fließendem Wasser abgeschnitten sind. Neun Menschen sterben, weitere sind vermisst.

Donnerstagabend, gegen 18 Uhr, in der italienischen Region Marken: Viele Menschen sind auf dem Heimweg von der Arbeit, manche haben schon ihr Auto abgestellt, als plötzlich die Sintflut beginnt. Wassermassen prasseln vom Himmel, die Menschen suchen Zuflucht zu Hause. Es ist so viel Wasser, das vom Himmel stürzt, dass manche es kaum glauben können. In weniger als drei Stunden fällt so viel Regen wie sonst in einem ganzen Jahr in der ostitalienischen, an die Adria grenzenden Region.

Video: dpa

Die stärksten Regenfälle seit zehn Jahren sorgen für Chaos in Italien

Weil viele der betroffenen Gemeinden zwischen Ancona und Pesaro von Elektrizität, Internet und auch fließendem Wasser abgeschnitten sind, erfährt Italien erst am nächsten Morgen von der Tragödie. Mindestens neun Todesopfer fordern die Überschwemmungen, vier Menschen gelten weiter als vermisst, darunter zwei Kinder. 50 Verletzte melden die Behörden, dazu Hunderte, die nicht mehr in ihre Wohnungen zurückkönnen. Auch Umbrien ist betroffen. Italiens Zivilschutz-Chef Fabrizio Curcio spricht am Freitag von „Momenten des Schreckens, mit wirklich außergewöhnlichen Wassermengen“. Meteorologen zufolge handelte es sich um die stärksten Regenfälle in den Marken seit zehn Jahren.

Besonders viele Bilder und Augenzeugenberichte gibt es aus dem Ort Cantiano, in der Berggegend an der Grenze zu Umbrien gelegen. Videoaufnahmen zeigen einen über die Ufer getretenen Bach, der sich nun als Schlamm- und Wasserlawine seinen Weg durch das Dorf bahnt. Menschen sind zu sehen, wie sie hüfttief im Wasser stehen und verzweifelt nach Angehörigen suchen. „Das Wasser kam wie eine Flut“, berichtet eine Betroffene im italienischen Fernsehen. „Ich bin mit meinem Mann in den ersten Stock geflohen, von dort haben wir gesehen, wie das Wasser den Ort umschlungen hat. Ich hatte solche Angst.“ Drei Autos der Familie wurden weggeschwemmt. „Das Ortszentrum gibt es nicht mehr“, so zitiert La Repubblica die Vizebürgermeisterin Natalia Grilli. Der Hauptplatz sei völlig zerstört, Bar, Apotheke, Geschäfte verwüstet.

Haben italienische Behörden Bewohner in der Region Marken ausreichend gewarnt?

Andernorts passierte noch Schlimmeres. Etwa dort, wo der Fluss Misa seinen Lauf hat, der sich von den Apenninen hinunter bis ins völlig überschwemmte Ortszentrum von Senigallia schlängelt. Ganze Dörfer verwandelten sich in vom Wasser umschlungene Inseln. Vier Tote soll es im Ort Pianello di Ostra gegeben haben. Ein Vater und sein Sohn hatten sich in die Garage geflüchtet, die angesichts der Wassermassen zur Falle wurde.

Am Freitag begann eine Diskussion darüber, ob der für Notlagen zuständige Zivilschutz stärker vor dem Unwetter hätte warnen müssen. Der zuständige Regionalreferent hatte nicht die höchste Warnstufe ausgerufen. Er verteidigte sich damit, dass Unwetter dieses Umfangs nicht vorhersehbar gewesen seien.

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