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Istanbul: Vandalen beschädigen weltberühmte Hagia Sophia in Istanbul

Istanbul

Vandalen beschädigen weltberühmte Hagia Sophia in Istanbul

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    Die Hagia Sophia wurde unter dem byzantinischen Kaiser Justinian im Jahr 532 als Kirche erbaut. Heute ist sie wieder eine Moschee.
    Die Hagia Sophia wurde unter dem byzantinischen Kaiser Justinian im Jahr 532 als Kirche erbaut. Heute ist sie wieder eine Moschee. Foto: Osman Orsal, XinHua/dpa

    Von Noahs Arche soll das Holz der Kaisertüren in der Hagia Sophia in Istanbul stammen, die einst nur der byzantinische Kaiser an Feiertagen durchschreiten durfte. Eineinhalb Jahrtausende lang wurden die sieben Meter hohen Tore für künftige Generationen geschützt und bewahrt, nun haben Vandalen sie mutwillig beschädigt. Mit scharfem Werkzeug wurden tiefe Wunden in die Verzierungen der Türen gegraben, möglicherweise, um Splitter des Holzes zu stehlen. Kritiker sehen sich in ihren Befürchtungen bestätigt, das Weltkulturerbe der Hagia Sophia in der türkischen Metropole werde durch die Umwandlung von einem Museum in eine Moschee beschädigt.

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