Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem PLUS-Paket zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Betreiber: Chef von AKW Saporischschja von Russen verschleppt
  1. Startseite
  2. Politik
  3. Kredit-Affäre: Christian Wulff veröffentlicht private Urlaubsreisen

Kredit-Affäre
18.12.2011

Christian Wulff veröffentlicht private Urlaubsreisen

Bundespräsident Christian Wulff: Ein Privatkredit über eine halbe Million Euro macht dem Bundespräsidenten Ärger.
Foto: Wolfgang Kumm, dpa

Nach der Affäre um seinen Privatkredit hat Christian Wulff nun eine Liste mit seinen privaten Urlaubsreisen veröffentlicht. Diese hätten keinen Bezug zu seinen Ämtern.

Bundespräsident Christian Wulff hat eine Liste mit privaten Urlaubsreisen veröffentlicht, bei denen er Gast von Freunden war. Die Liste, die Wulffs Anwälte am Sonntag verbreiteten, umfasst sechs Urlaubsaufenthalte zwischen 2003 und 2010, als Wulff Ministerpräsident war. Hinzu kommt eine bereits bekannter Aufenthalt in der Mallorca-Ferienanlage des Unternehmers Carsten Maschmeyer, wo sich Wulff kurz nach seinem Amtsantritt im Sommer 2010 einmietete.

Die Urlaube, die Wulff der Erklärung zufolge "überwiegend gemeinsam mit den jeweiligen langjährigen Freunden" verbrachte, hätten keinen Bezug zu seinen öffentlichen Ämtern, hieß es. "Dieses Verhalten steht uneingeschränkt in Einklang mit den Regelungen des niedersächsischen Ministergesetzes." Neben Wulffs Mallorca-Trip war bisher nur ein Weihnachtsurlaub 2009 in der Villa des befreundeten Unternehmers Egon Geerkens in Florida bekannt. Bei diesem verbrachte er nach der am Sonntag veröffentlichten Liste aber auch schon 2003 und 2004 in Spanien Urlaube.

Koalition stellt sich hinter Wulff

In der Diskussion um den umstrittenen Privatkredit von Christian Wulff haben sich führende Koalitionspolitiker hinter den Bundespräsidenten gestellt. "Der Bundespräsident hat sich umfassend erklärt. Ich habe volles Vertrauen in seine Aussagen", sagte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe der Zeitung "Die Welt". "Christian Wulff ist zu Recht ein in der Bevölkerung hoch geschätzter Bundespräsident." Zugleich attackierte Gröhe die Opposition, der es wohl nicht um Aufklärung gehe, sondern um Parteipolitik zulasten des höchsten Staatsamtes. SPD und Grüne müssten "rasch zum nötigen Respekt zurückfinden, der unserem Staatsoberhaupt gegenüber geboten ist", meinte Gröhe. FDP-Vizefraktionschef Jürgen Koppelin sagte dem "Tagesspiegel", Wulff habe zwar einen Fehler gemacht. Bei der Kritik daran müsse man jedoch darauf achten, das Amt des Bundespräsidenten nicht zu beschädigen. "Dieser Punkt ist bereits stark überschritten."

Rücktrittsforderungen wies der Bundespräsident zurück. Dem Sender MDR Info sagte Wulff am Samstag, er könne sein Handeln verantworten. Politiker von SPD, Grünen und Linkspartei warnten Wulff hingegen vor einem Verlust der Glaubwürdigkeit und verlangten volle Aufklärung. dpa, afp

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.