Newsticker
Heiko Maas bringt Regel-Lockerungen für Geimpfte ins Spiel
  1. Startseite
  2. Politik
  3. Razzia in Berliner Islamisten-Szene: Wurde eine schwere Straftat vorbereitet?

Berlin

22.12.2020

Razzia in Berliner Islamisten-Szene: Wurde eine schwere Straftat vorbereitet?

Ein bewaffneter Polizeibeamter steht an einem Wohnhaus. In Berlin waren 190 Einsatzkräfte an einer Durchsuchung in der islamistischen Szene beteiligt.
Bild: Paul Zinken, dpa (Symbolbild)

Noch in der Dunkelheit rücken Dutzende Berliner Polizisten zu der Durchsuchung in einem Plattenbau in Marzahn aus. Es geht um einen schwer wiegenden Verdacht.

Die Berliner Polizei hat am Dienstagmorgen die Wohnung einer mutmaßlich islamistischen Person in Berlin-Marzahn durchsucht. Der Verdacht der Vorbereitung einer schweren Straftat habe sich aber bislang nicht bestätigen oder konkretisieren lassen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner. Nach seinen Angaben ging es um den Verdacht, einen Sprengstoffanschlag vorbereitet zu haben. Die Ermittlungen gingen aber weiter.

Rund 190 Einsatzkräfte der Berliner Polizei an Durchsuchung beteiligt

Die Polizei hatte getwittert, dass seit 6 Uhr rund 190 Kräfte im Einsatz seien. Die Person, die zum islamistischen Spektrum gehören soll, sei bei der Durchsuchung angetroffen worden. Laut Staatsanwaltschaft wurde niemand festgenommen. Nach dem Bericht eines Augenzeugen war die Aktion in Marzahn am Vormittag abgeschlossen. 

Der Senat hatte kürzlich erklärt, man müsse jederzeit damit rechnen, dass es wieder zu einem Anschlag in Berlin kommen könne. Es gebe eine "anhaltend hohe Gefährdungslage". Im Fokus der Behörden stehen etwa radikalisierte islamistische Einzeltäter. (dpa)

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren