Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem PLUS-Paket zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Oberhaus des russischen Parlaments ratifiziert Annexion ukrainischer Gebiete
  1. Startseite
  2. Politik
  3. Gastarbeiter aus Türkei gegen Flughafen-Chaos: Peinlich

Peinliches Zeichen: Deutschland will Chaos an Flughäfen mit Gastarbeitern lösen

Kommentar Von Stefan Lange
30.06.2022

In Deutschland ist das Fliegen ganz selbstverständlich geworden. Damit das so bleiben kann, wird nun auf ausländische Arbeitskräfte zurückgegriffen.

Normalerweise sollte die Aussicht auf den Urlaub Freude bereiten. Das Chaos an den deutschen Flughäfen löst aber gerade bei vielen Reisenden das Gegenteil aus. Sie haben Angst, dass sie stundenlang warten müssen oder gar nicht ans Ziel kommen. Die Politik versucht nun, mit türkischen Arbeitskräften gegenzusteuern.

Peinlich, dass ein großes Land wie Deutschland mit zahlreichen Unbeschäftigten nicht in der Lage ist, die Notlage aus eigener Kraft zu lösen. Für die schweren Arbeiten holt man sich lieber ein paar Gastarbeiter. Am Geld kann es kaum liegen. Der Großflughafen BER etwa wirbt mit Stundenlöhnen von etwa 15 Euro für Flugzeug- und Gepäckabfertiger, ausgebildete Kräfte verdienen deutlich mehr.

Frust und Ärger über das Chaos sind berechtigt. Es hat aber nur wenig mit der Corona-Pandemie zu tun, wie gerade oft behauptet wird. Im Sommer 2019 beispielsweise platzten die Flughäfen auch schon aus allen Nähten. Im ersten Halbjahr starteten damals nach Angaben des Statistischen Bundesamtes so viele Passagiere wie nie zuvor in diesem Zeitraum. Der Grund ist bekannt: Fliegen ist in den letzten Jahren so billig geworden, dass viele Urlauber aufs Flugzeug umsteigen und Reisen unternehmen, die sich früher nur wenige Menschen hätten leisten können.

Video: AFP

Reisende denken gar nicht an Alternativen zum Flugzeug

Die billigen Tickets sind teuer erkauft. Die Günstig-Flieger können sie nur anbieten, weil sie Steuerschlupflöcher nutzen, ihre Crews ausbeuten und Piloten im Flugzeug schlafen lassen, um Hotelkosten zu sparen.

Einst wurde in Deutschland angesichts der schlechten CO2-Bilanz einer Flugreise über die „Flugscham“ diskutiert. In einigen Ländern, Schweden beispielsweise, gingen die Fluggastzahlen in der Folge zurück. Nicht im bequemen Deutschland, das sich nun auch nicht schämt, Arbeitskräfte aus einem ärmeren Nachbarland zu holen, damit sie die schweren Koffer schleppen. Viele Reisende haben sich schon so an das Fliegen gewöhnt, dass sie über Alternativen gar nicht mehr nachdenken. Bahn, Bus, Auto, Fahrrad, zu Fuß – es muss ja nicht immer das Flugzeug sein.

Lesen Sie dazu auch
Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

02.07.2022

Während der Corona-Pandemie wurde viel Personal an den deutschen Flughäfen - z. T. mit lukrativen Abfindungsvereinbarungen - abgebaut. Zahlreiche Beschäftigte - nicht gerade die "schlechtesten" - haben sich inzwischen umorientiert. Staatliche Hilfen wurden einfach so mitgenommen, statt das Personal zu halten für die Zeit nach Korona.

Jetzt schreit man wieder nach dem Staat, von dem die Wirtschaft sonst immer erwartet, dass er sich mit Eingriffen in unternehmerische Belange zurückhält. Das System ist bekannt: Profite privatisieren, Verluste sozialisieren!

Vertrauen wir doch wie sonst auch darauf, dass der Markt alles regelt. Viele werden hoffentlich von der Herumfliegerei unter diesen Umständen inzwischen die Schnauze voll haben und künftig stressfreiere Urlaube bevorzugen.

Der große Personalmangel im Handwerk scheint mir das volkswirtschaftlich weitaus größere - und medial viel zu kurz kommende - Problem zu sein.

Permalink
02.07.2022

>> Stütze gibt's so oder so. <<

Stimmt einfach...

https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/sanktionen-grundsicherung-2009920

>> Die Sanktionsregelungen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende werden befristet bis 1. Juni 2023 ausgesetzt. Jobcenter dürfen in dieser Zeit bei Pflichtverletzungen keine Sanktionen erlassen.
...
Im Zeitraum des Moratoriums dürfen die Jobcenter keine Sanktionen bei Pflichtverletzungen verhängen, etwa bei der Weigerung, eine Arbeit oder Maßnahme aufzunehmen. <<

Permalink
30.06.2022

Wie kann es sein das wir überlegen Gastarbeiter zu holen wenn es hier genügend Arbeitslose und Harz4 Empfänger gibt ? Sind die sich zu fein um diese Arbeit zu machen ? Oder stimmt es tatsächlich was mir erst am Montag ein "Neu-Arbeitsloser" (57 Jahre alt) erzählt hat:
Frage Jobcenter : Wollen sie überhaupt arbeiten gehen ?
Er : eigentlich nicht
Jobcenter : dann weiß ich wo ich dran bin und werde die Akte hinten anstellen, es genügt wenn sie sich telefonisch irgendwo bewerben und mir dann telefonisch bescheid geben ob sie dies gemacht haben.
Ich dacht ich höre nicht richtig, die einen gehen jeden Tag arbeiten und dort darf man schon offen sagen das man keinen Bock hat.
Armes Deutschland

Permalink
01.07.2022

Sie lassen sich aber leicht einen Bären aufbinden. Früher war es mal so, dass Arbeitlose ab 58 hinten angestellt wurden, weil kaum ältere Leute eingestellt wurden. Die Zeiten aber sind längst vorbei.

Permalink
01.07.2022

@Richard M. : Warten wir mal ab was passiert. Wenn es mir nicht persönlich von der Person selbst gesagt worden wäre, hätte ich auch gesagt : ja, ja, ist schon gut, denn es gibt genügend Beispiele was dabei rauskommt wenn etwas über fünf Ecken erzählt wird.

Permalink
30.06.2022

Vielleicht hat man einfach zu viele Flüge angeboten und zu viele Tickets verkauft? In Zeiten, wo Energieeinsparung und Klima Thema sind, sind die vielen Flugreisen sowieso grenzwertig.

Permalink
01.07.2022

Diese Erklärung scheint mir auch wesentlich besser zu passen.

Permalink
30.06.2022

Laut Bundesarbeitsagentur haben wir im Juni 2022 eine Arbeitslosenquote von 5,2 %.
Die Arbetislosenquote berechnet sich wir folgt. Arbeitslosenquote = Erwerbslose / (Erwerbstätige + Erwerbslose).
Es gibt derzeit 34,36 Millionen sozialversicherungspflichtige Beschäftigte.

Jetzt mag sich jeder selbst überlegen, wo wir stehen. WIeso ist es nicht möglich, aus dem Pool der nicht arbeitenden aber arbeitsfähigen Bevölkerung ein paar hundert Personen an den Flughäfen zu beschäftigen?

Man kann nur noch von einem gehandicapptem Sozialsystem und einem arbeitsunwilligen - nicht geringen - Teil der Bevölkerung sprechen.

Es ist ja nicht so, dass das Geld für die Sozialsysteme auf den Bäumen wächst. Gleichwohl haben wir jedes Jahr erheblichen Zuwachs zu unserem demnächst implodierenden Sozialsystem. Ich befürchte, dass es in ein paar Jahren nicht nur erhebliche Probleme mit der FInanzierung, sondern möglicherweise auch Unruhen geben könnte, gegen die die Gelbwesten in Frankreich banal wirken könnten.

Gleichzeitig schafft die Bundesregierung - unter Fortsetzung der merkelschen Politik - immer mehr Pullfaktoren für diejenigen, die zusätzlich allenfalls in den Niedriglohnsektor, ansonsten in das Sozialsystem ohne eigenes Einkommen fallen.

Permalink
01.07.2022

Da gibt es doch tatsächlich jemand, der Menschen zu Zwangsarbeit verdonnern will, nur weil sich Leute einen Urlaub an der Südsee einbilden. Energie einsparen scheint ja immer noch ein Fremdwort zu sein.
Zwangsarbeit soll die Lösung sein, gehts noch?

"Man kann nur noch von einem gehandicapptem Sozialsystem und einem arbeitsunwilligen - nicht geringen - Teil der Bevölkerung sprechen."

Was wollen Sie noch mehr? Unser Sozialsystem wurde längst deutlich eingeschränkt mit dem gravierenden Nachteil, dass die Anzahl der verarmten Menschen in Deutschland deutlich gestiegen ist.
Sie wissen nicht, was bei den Tafeln mittlerweile los ist? Dann helfen Sie doch dort mal aus, damit Sie etwas weiter über ihren Suppenteller schauen können.

Permalink
01.07.2022

@ Richard

Es sind gerade jede Menge ordentlich bezahlte Jobs an Flughäfen frei, so dass sogar Studierte aus dem Ausland trotz Überqualifikation darauf bewerben. Wenn man so werben Job annimmt braucht man nicht mehr zur Tafel gehen.

Permalink
01.07.2022

@Andreas B.
"Wenn man so werben Job annimmt braucht man nicht mehr zur Tafel gehen."

Es kann ja verständlich sein, dass Sie keine Ahnung haben welches Klientel bei der Tafel ansteht. Erweitern Sie Ihren Horizont und helfen bei der Tafel aus. Schnell werden Sie begreifen, dass die meisten Menschen, die bei der Tafel anstehen nicht mal einen Job als Kofferträger bekommen würden. Zusätzlich würden Sie sogar erfahren, dass Sozialleistungen so weit zurückgefahren wurden, dass es für viele keine Alternative zur Tafel gibt.
Es sind wohl immer die Gleichen, erst nach Freiheit und Bevormundung schreien um anschließend rücksichtslos nach Zwangsarbeit zu rufen.

Permalink
30.06.2022

Wer in Deutschland noch arbeitet ist sowieso der Dumme.
Das werden die neu dazugehören Fachkräfte bald merken und sich dann dulden lassen. Aus der Duldung wird nach Nancy Faeser dann sowieso ein Daueraufenthaltsrecht mit unbegrenztem Zugang zu den Sozialsystemen.

Permalink
01.07.2022

"Wer in Deutschland noch arbeitet ist sowieso der Dumme."

Wie kommt es denn, dass arbeitende Menschen in Deutschland panische Angst vor Arbeitslosigkeit haben?
Wer da der Dumme ist kann nicht mehr übersehen werden.

Permalink
29.06.2022

Und dazu kommt, dass Flugbenzin von den genannten (ja, auch im Bereich Geschäftsflüge) die mit Abstand am einfachsten vermeidbare Energiequelle ist

Permalink
29.06.2022

Und dazu kommt, dass Flugbenzin die am ehesten vermeidbare Energiequelle (ja, auch im Bereich Geschäftsflüge) wäre

Permalink
29.06.2022

Beim Strom überlegt man wochenlang, ob 4ct. EEG-Umlage zu streichen, den Staat in den Bankrott treibt, die Spritsteuer wird temporär um 35ct. gekappt (dass das die Multis einstreichen, geschenkt), Steuern beim Gas bleiben gleich, egal ob sich der Preis verdreifacht oder versechsfacht. Aber Flugbenzin bleibt auch in einer zweiten Regierung mit grüner Beteiligung steuerfrei. Da soll noch einer unsere Bananerepublik verstehen

Permalink
29.06.2022

Vielleicht sollte man fragen, warum das schmutzige Fliegen ganz selbstverständlich geworden ist?

Permalink
29.06.2022

Genau so schaut's aus. Wieso Arbeiter aus dem Ausland holen? Warum nicht "Arbeitsuchende" aus dem eigenen Land einstellen? Aber eigentlich sollte es nicht verwundern. In D heißt's: jeder darf, aber keiner muss. Stütze gibt's so oder so.
Peinlich und zum Schämen.

Permalink
01.07.2022

"In D heißt's: jeder darf, aber keiner muss. Stütze gibt's so oder so."

"Peinlich und zum Schämen."

Permalink
01.07.2022

"In D heißt's: jeder darf, aber keiner muss. Stütze gibt's so oder so."

Peinlich und zum Schämen sind diese unnützen und kruden Aussagen.

Permalink
01.07.2022

@Richard
Wollen Sie behaupten, dass es nicht möglich wäre, solche Stellen mit Arbeitsuchenden zu besetzen? Die gibt's nämlich. Und einige könnten diese Jobs machen, wenn sie wollten. Aber das passt nicht in Ihr Weltbild, oder?

Permalink
02.07.2022

Also ihr Weltbild ist zum schämen. Nur weil Urlauber egoistisch Energie verschleudern und die Fluggesellschaften nicht realisierbare Tickets verkaufen, sollen Arbeitslose zur Zwangsarbeit verdonnert werden. In welchem Jahrhundert leben Sie denn?

Permalink
02.07.2022

@Richard
Arbeitssuchend heißt?
Jemand sucht Arbeit. Es gibt Arbeit. Also wozu Leute aus dem Ausland holen?
Und offensichtlich haben Sie's nicht verstanden. Es geht nicht um die von Ihnen so verteufelten Flugreisen, sondern um das Angebot von Jobs und Leute, die eben diese nicht annehmen wollen, weil sie nicht müssen. Und das finde ich verwerflich.
Zwangsarbeit.... - sonst geht's Ihnen aber schon gut?

Permalink
02.07.2022

"Zwangsarbeit.... - sonst geht's Ihnen aber schon gut?"

Sie möchten doch Zwangsarbeit, denn aus Ihrer Sicht ist es verwerflich wenn Arbeitslose nicht jede Arbeit annehmen müssen.
Im Übrigen gibt es zur Zeit so viele gute offene Stellen, dass sich ein Arbeitloser tatsächlich die beste Stelle aussuchen kann und das wird aus gutem Grund nicht der Flughafen sein.
Verwerflich ist nur Zwangsarbeit, die Sie sich wünschen.

Permalink