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Bobingen

30.06.2017

Arche Noah ist seit 20 Jahren ein Haus für Kinder

Eltern, Erzieherinnen und Kinder standen im Mittelpunkt des Jubiläumsfestes des Arche-Noah-Kindergartens in Bobingen.
Bild: Anja Fischer

Die Kita an der Greifstraße in Bobingen wird von Eltern, Kirche und Stadt geschätzt.

Orgelklänge läuteten eines der wichtigsten Feste in der Geschichte des Bobinger Kindergartens Arche Noah ein. In die Pfarrkirche St. Felizitas hatte der Kindergarten zum ersten Teil seiner Jubiläumsfeier zum 20. Geburtstag geladen.

Dekan Thomas Rauch betonte vor vielen Festgästen die Fürsorge für die Kleinen: „Am Wichtigsten sind in der Arche Noah die Kinder, denn für sie ist der Kindergarten da. Sie sollen dort einen guten und sicheren Platz haben.“ Die große hölzerne Arche Noah in der Kirche wurde symbolisch mit den vier Gruppenzeichen der Eichhörnchen-, Giraffen-, Bären- und Maulwurfgruppe gefüllt. Auch Bilder von Erzieherinnen und Eltern wurden in das Kindergartenboot gepackt.

Beim folgenden Empfang im Laurentiushaus dankte der Zweite Bürgermeister Klaus Förster allen, die in den letzten 20 Jahren an der Gestaltung der Bobinger Arche Noah mitgewirkt hatten. „Ein Dankeschön geht auch an die Eltern für das Vertrauen, das sie in den letzten Jahrzehnten dem Kindergarten geschenkt haben.“ Einige ehemalige Kindergartenkinder hätten wohl schon selbst wieder Kinder dort, so Förster. Er drückte die Hoffnung aus, dass die Erzieherinnen trotz immer mehr Bürokratie den Mut nicht verloren haben, mit den Kindern zu arbeiten und ihren Teil dazu beitragen, dass diese dort groß werden und viele Werte mit in ihr künftiges Leben nehmen können.

Dekan Rauch weist auf besondere Stärken des Kindergartens hin

Dekan Thomas Rauch wies auf die drei besonderen Stärken des Kindergartens hin: den ganzheitlichen Ansatz der Montessori-Pädagogik, die lange Erfahrung in der Integration von Kindern und die Erziehungsarbeit, ausgehend vom christlichen Menschen. „Als Kirche, Pfarrer und Diözese wissen wir, wie wichtig unsere Kindergärten sind“, betonte Rauch. Es gehe vor allem darum, beizutragen, dass Kinder „auf gutem Grund wachsen können.“ Das ist auch den Eltern wichtig: Elterbeiratsvorsitzender Florian Waibel und Katja Treischl stellten klar heraus, wie wohl man sich in der Arche Noah fühlen könne. Dann wurden die Türen geöffnet zum Sommerfest. Erst zogen alle Kinder als Tiere ihrer Gruppe verkleidet in die Mitte des Gartens ein und sangen ein selbstgetextetes Lied, in dem es um die Entstehung ihres Kindergartens ging.

Im Anschluss hatte die Holzarche, die schon in der Kirche eine wichtige Rolle gespielt hatte, ihren zweiten Auftritt bei einem kleinen Schauspiel. Und nach einem weiteren Lied durfte endlich gespielt werden. Bei Spielstationen, wie der Wellnessoase, Seifenblasen, Schatzsuche, Zauberteig, Eistütenwettlauf und Wimpelketten bemalen, gab es jede Menge Spaß und vieles zu entdecken. Ein reichhaltiges Büffet und vor allem leckeres Eis sorgten für Erfrischung und kleine Stärkungen zwischendurch. In der Turnhalle konnten sich Eltern und Kinder eine kurze Chronik der letzten 20 Jahre ansehen.

Besonders schön war für viele der Abschluss: Eltern, Großeltern, Erzieher und Kinder ließen bunte Luftballons steigen und damit viele gute Wünsche für die Zukunft des Bobinger Kindergartens Arche Noah in den Himmel fliegen.

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