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Münster

29.06.2017

Beim Markt gab es sogar den Maibaum zu holen

Haben mit ihrem Marktfest den Geschmack der Besucher getroffen: Dietmar Müller, Michael Miller und Andreas Reithmeier (von links) von der Feuerwehr Münster.
Bild: Walter Kleber

In Münster gab es Strohhüte gegen die Sonne und viel Gelegenheit für gute Laune.

Mit dem Wetter ist es beim traditionellen Münsterer Markt alljährlich so eine Sache: Nach tagelangem Hochsommer-Bilderbuchwetter hatte sich der Himmel am Morgen des Festsonntags eingetrübt und das Festkomitee der Münsterer Feuerwehr mit gewittrigen Regengüssen überrascht. In Windeseile wurde ob dieser Wetterunbillen auf dem Platz vor dem Feuerwehrhaus ein schützendes Festzelt errichtet. Doch pünktlich zum Start des Marktfestes am späten Vormittag erwies sich diese Vorsichtsmaßnahme als überflüssig: Die Sonne verschaffte sich Platz, Jahrmarkt und Marktfest gingen bei angenehmen sommerlichen Temperaturen trocken über die Bühne. Bereits zum Mittagstisch war der Biergarten voll besetzt, die vielen fleißigen Helfer in Küche und Schänke hatten alle Hände voll zu tun.

Vorsitzender Dietmar Müller und Kommandant Andreas Reithmeier von der gastgebenden Feuerwehr waren für den Ansturm der Gäste gut gerüstet. Fürs nachmittägliche Dessert hatten die Frauen des Dorfes wieder jede Menge feine Kuchen gebacken. Die kleine Budenstraße entlang der Markstraße wartete mit Süßigkeiten, mediterranen Spezialitäten, mit Losbuden und Spielwaren auf. Dicht umlagert war der Stand des Huthändlers, der ein breites Sortiment an (Stroh-)Hüten und Mützen dabei hatte. Thomas Kerler aus Langerringen war mit seinem Kamel Polar und mit Pony Lukas die Attraktion für die Kinder. Zwischen den schaukelnden Kamelhöckern genossen die jungen Passagiere in luftiger Höhe einen erstklassigen Überblick über das Marktgeschehen.

Für die Festmusik im Biergarten sorgten den ganzen Nachmittag über die Buben und Mädchen der Jugendkapelle Stauden unter der Leitung ihres Dirigenten Harry Schuster.

Mit Spannung wurde von den Marktfestbesuchern die Verlosung des Münsterer Maibaums erwartet, der – bevor er zu Schnitt- oder Brennholz verarbeitet wird – noch bis zum Spätsommer stolz über dem Schmuttertal steht. Hartnäckig und mit verkäuferischem Geschick hatte Kommandant Andreas Reithmeier zahlreiche Lose „an den Mann“ gebracht. Die kleine Glücksfee Evi Sporer assistierte Vorsitzendem Dietmar Müller und zog das Los von Ulrike Reithmeier aus Rielhofen aus der großen Lostrommel. Im Gewinnen des Maibaums hat sie bereits Übung: Schon vor zwei Jahren war ihr das Losglück hold gewesen. 

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