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Graben

20.01.2019

Das Aus für den kostenlosen Abholservice?

Die eigenverantwortliche Entsorgung ausgedienter Weihnachtsbäume soll nach dem Willen des Gemeinderates der Abholung weichen.
Bild: Uwe Bolten

Im Gemeinderat Graben wird über alte Weihnachtsbäume und einen neuen Maibaum diskutiert.

Der seit Jahren auf Initiative der Jungen Union (JU) Lechfeld durchgeführte kostenlose Abholservice für Weihnachtsbäume geriet auf die Tagesordnung des Gemeinderates. Der Aufwand werde immer größer und zusätzlich die Wahrscheinlichkeit der Abholung durch die JU Lechfeld, auch in Graben, immer geringer.

Für die Zukunft solle die Abholung neu geregelt werden, fasste Bürgermeister Andreas Scharf zusammen. Alle Gemeinderäte, die sich zu Wort meldeten, empfanden die Sammelaktion als tollen Service, der aber nicht durchhaltefähig sei. Ein Beschluss wurde nicht gefasst, dennoch lag die Eigenverantwortung der Bürger weit vorn. Ein Vorschlag sah die Annahme der Bäume zu einem bestimmten Zeitpunkt am Feuerwehrhaus Graben und dem Bauhof in Lagerlechfeld vor. Auf diese Weise entfielen die Zusatzkosten für externe Häcksler.

Wo soll der neue Maibaum in Graben aufgestellt werden?

Die erwarteten Baumaßnahmen im Bereich der Lechfelder Straße und des Rathausplatzes führten in der Ratsversammlung zu Überlegungen, wie das Maibaumfest in diesem Jahr begangen werden soll. „Heuer müsste für die nächsten drei Jahre ein neuer Maibaum aufgestellt werden“, sagte Scharf und wies in Richtung des Rathausplatzes, von dem der bisherige Maibaum schon entfernt wurde. Vor allem die Argumente der Betriebssicherheit während der Baumaßnahmen ließen das neue Traditionswahrzeichen für dieses Jahr schnell außer Betracht geraten.

„Der Platz am Kulturzentrum würde sich eignen. Immerhin haben wir dort einen symbolischen Maibaum“, schlug der Bürgermeister als Ersatz für den Rathausplatz vor und erntete volle Zustimmung. „Was ist denn mit dem Wochenmarkt?“, fragte Ratsmitglied Ulrich Knoller (CSU) und traf damit ein Thema, worüber für die Zeit der Baumaßnahmen noch nicht geredet wurde. Als eine Möglichkeit stellte sich der Festplatz heraus, eine andere Variante betrachtete das Areal um das Kulturzentrum. „Dann sollten wir grundsätzlich prüfen, inwieweit der Sandplatz westlich des Zentrums als Veranstaltungsplatz hergerichtet werden kann“, folgerte Volkmar Angerer (Freie Wähler). Scharf nahm den Prüfauftrag nach den Kosten einer Platzbefestigung in seiner Agenda auf.

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