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Gemeinderat

25.11.2017

Das Wasser in Großaitingen wird ein wenig teurer

Symbolfoto: Ulrich

Die erste Gebührenerhöhung seit mehr als 20 Jahren tritt zum 1. Januar in Kraft

Die Gebühren für die Versorgung der Haushalte und Gewerbebetriebe mit Trinkwasser müssen alle vier Jahre neu kalkuliert werden. Dazu ist die Gemeinde als Betreiber einer kommunalen Wasserversorgung ebenso wie jeder andere Wasserversorger nach dem Kommunalabgabengesetz verpflichtet, um kostendeckend zu wirtschaften.

Simon Kohl von einem Büro für Kommunalberatung aus Veitshöchheim erläuterte nun im Gemeinderat die Kalkulation und stellte fest, dass eine maßvolle Erhöhung der Grundgebühr erforderlich sei. Diese fällt allerdings moderat aus. Die Verbrauchsgebühr steigt nur um zwei Cent auf 72 Cent pro Kubikmeter. Die Gebührenerhöhung sei wegen gestiegener Unterhaltskosten des Wasserleitungsnetzes notwendig. Zudem bewirke der geringere Wasserverbrauch aufgrund sparsamerer Geräte eine Erhöhung des Kubikmeterpreises, weil die Unterhaltskosten auf die Verbrauchsmenge umgelegt werden müssen. Kohl prognostizierte in vier Jahren eine Erhöhung auf 75 Cent. Die vorgeschlagene Gebühr entspricht auch der Grundgebühr des Staudenwasser-Zweckverbandes. Aufgrund der aktuellen Kalkulation setzte der Gemeinderat die Verbrauchsgebühr auf 72 Cent netto pro Kubikmeter fest.

Die jährliche Grundgebühr wird allerdings ebenfalls je nach Zählergröße erhöht. Seit dem Jahr 1996 hat es keine Erhöhung mehr gegeben. Die Gebühr soll mit der neu zu erlassenden Wasserabgabesatzung (WAS) und der Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung (BGS/WAS) zum 1. Januar in Kraft treten.

Zwei Bauvorhaben wurde einstimmig das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Dies sind der Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in der Friedenstraße und der Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage im Klaiberweg.

Unter dem Motto „Wir machen mit“ wirbt der Landkreis Augsburg für die Bayerische Ehrenamtskarte, die ab 2018 nach Beschluss des Kreistages eingeführt wird. Damit soll das tägliche Engagement der vielen ehrenamtlich Tätigen gewürdigt werden, die sich in den verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens einbringen und sich so für das Gemeinwohl einsetzen. So erhalten Inhaber in ganz Bayern zahlreiche Vergünstigungen bei den staatlichen Museen und Schlössern, bei der Bayerischen Seenschifffahrt, kommunalen Einrichtungen und auch bei Partnern in der Privatwirtschaft.

Im Moment gehe es laut Bürgermeister Erwin Goßner darum, das Akzeptanzstellenangebot des Landkreises auszubauen und Partner aus der Region zu finden, die ihre Anerkennung für engagierte Menschen durch Mehrwerte wie Zusatzangebote, vergünstigte Eintritte oder andere Angebote zum Ausdruck bringen.

Bei Interesse beantwortet das Team des Bürgerservice im Landratsamt alle Fragen zur Ehrenamtskarte unter der Telefonnummer 0821/3102-0.

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