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Langenneufnach

25.06.2017

Die Finanzierung des Bauhofs steht

Die Einrichtung des gemeinsamen Bauhofs in dieser Halle schlägt sich jetzt auch im Etat der Verwaltugnsgemeinschafts Stauden nieder.
Bild: Karin Marz (Archivfoto)

Die Vertreter der Staudengemeinden haben eine neue VG-Umlage abgesegnet. Warum sie höher ausfällt als geplant.

Mit der Finanzierung des gemeinsamen Bauhofs beschäftigten sich die Mitglieder der Gemeinschaftsversammlung während ihrer jüngsten Sitzung.

So entstehen den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Stauden eine einmalige zusätzliche Verwaltungs-Umlage in Höhe von 89,81 Euro pro Kopf für die Investition des gemeinsamen Bauhofs. Ursprünglich kalkulierten die Räte mit 78,77 Euro. Da allerdings ein Schlepper, der sowohl für den Winterdienst als auch für schwere Arbeiten und zum Mulchen eingesetzt werden kann, bereits jetzt angeschafft werden soll, erhöht sich die Umlage entsprechend. Vorsitzender Robert Wippel erläuterte hierzu: „In ein oder zwei Jahren hätten wir den Schlepper sowieso anschaffen müssen. Aufgrund der vertraglichen Gestaltung eines Dienstleisters für den Winterdienst müssen wir den Kauf nun vorziehen.“

Gemeinderat genehmigte Nachtragshaushalt einstimmig

Die gesamten Investitionskosten für den gemeinsamen Bauhof belaufen sich auf 669000 Euro. Davon entfallen allein 280000 Euro für die Ablöse aller Bauhofgeräte, die nun in den Besitz der Verwaltungsgemeinschaft übergehen. „Mit knapp unter 90 Euro Umlage pro Kopf sind wir in dem Bereich, wo es noch passt“, sagte Wippel zur Finanzierung. Zusätzlich zu diesem Betrag fällt noch eine Verwaltungs-Umlage in Höhe von 22,58 Euro pro Kopf für die laufenden Kosten des gemeinsamen Bauhofs an. Dieser Betrag ist jährlich zu bezahlen und kommt zur regulären VG-Umlage, die die allgemeinen Kosten für die Verwaltung deckt, hinzu.

Schnell und ohne Diskussion genehmigten die Räte einstimmig diesen Nachtragshaushalt. Ratsmitglied Josef Böck sagte hierzu: „Auch wenn nun für jede Gemeinde eine höhere Umlage fällig wird, muss man jedoch auch berücksichtigen, dass den Gemeinden die Kosten für den eigenen Bauhof und die Bauhofmitarbeiter wegfallen.“

Neuer Leiter für das Standesamt

Neben dem Nachtragshaushalt mussten sich die Räte mit personellen Änderungen im Standesamt beschäftigen. Einstimmig bestellten sie Maximilian Matysik zum Leiter des Standesamtes Langenneufnach ab 1. Juli. Bisher führte Geschäftsstellenleiter Bernhard Schalk diese Aufgabe aus, der nun zum stellvertretenden Leiter berufen wurde. „Durch die Einführung des elektronischen Personenstandsregisters fallen zunehmend System- und Benutzerverwalteraufgaben an, die von Matysik besser wahrgenommen werden können.

Außerdem können wir nun eine bessere Vertretung und Besetzung des Standesamtes gewährleisten. Mit Matysik haben wir einen Mitarbeiter, der für das Standesamtswesen ausgebildet und befähig wurde“, sagte Robert Wippel.

Ebenfalls zugestimmt hat das Gremium, dass alle fünf Bürgermeister der Verwaltungsgemeinschaft neben Eheschließungen auch die Begründung von Lebenspartnerschaften durchführen dürfen.

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