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Tradition

17.08.2018

Die Stauden haben eine neue Böllergruppe

Claudia Maurus, Michael Maurus, Albert Hepp, Johannes Altstetter, Jutta Miller und Dieter Wilhelm (von links) sind die Gründungsmitglieder der Böllerschützen, der stellvertretende Bezirks-Böllerreferent Manfred Hirle (rechts) gratulierte zur Neugründung.
Bild: Karin Marz

Der Schützenverein Walkertshofen hat die Abteilung gegründet. Die Mitglieder hatten bereits den ersten Auftritt

Nun ist es offiziell: In Walkertshofen gibt es nun Böllerschützen, die als Untergruppe des Schützenvereins gegründet wurde. Einen klangvollen Namen haben sie sich ausgesucht: „Burgberg Böller Walkertshofen“ heißt die Gruppe, die aus neun Böllerschützen besteht. Der Name Burgberg Böller ist abgeleitet vom Hügel Burgberg im Osten von Walkertshofen, auf dem im Mittelalter eine Burg stand. Von den neun Böllerschützen haben sich sieben bereit erklärt, als Gründungsmitglieder zu fungieren.

Albert Hepp wurde während der kleinen Gründungsfeier im Schützenheim zum Ersten Schussmeister und Christian Gassner zum Zweiten Schussmeister gewählt. Hepp war es auch, der die Idee zur Gründung einer Böllergruppe hatte und mit viel Engagement Gleichgesinnte suchte.

Im Januar fand eine erste Infoveranstaltung für alle Interessierten statt. 15 Gäste kamen, neun davon entschieden sich mitzumachen. Alle mussten dann einen Tageslehrgang samt Prüfung ablegen und einen Böllerpulverschein beim Landratsamt beantragen. Voraussetzung war zudem ein tadelloser Leumund, da die Böllerschützen schließlich mit Sprengstoff hantieren. Erst dann konnten die frisch gebackenen Böllerschützen lautstark loslegen.

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Erste Erfahrungen sammelten sie, als sie bei Auftritten anderer Gruppen mitgeschossen haben. Hepp selbst schießt seit drei Jahren bei den Böllerschützen aus Aichen und hat daher bereits Erfahrung im Umgang mit dem Schießen. Für ihn ist das Böllerschießen Traditionspflege, das ihm sehr viel Freude bereitet. Geschossen wird mit Hand- und Schaftböller und auch immer mit Gehörschutz, erzählt Hepp über sein lautstarkes Hobby.

Vor Auftritten gibt es sogenannte Übungsabende, bei denen die Schießfolge festgelegt wird. Hierzu zählen zum Beispiel Langsame und Schnelle Reihe, Doppelschlag oder Salut. Jeder Schütze muss auch sein Schwarzpulver, von dem er lediglich ungefähr ein Kilogramm besitzen darf, zu Hause abgesperrt aufbewahren. Während der Gründungsfeier freuten sich Vorsitzende des Schützenvereins, Claudia Maurus, und stellvertretender Bezirks-Böllerreferent Manfred Hirle, über die neue Gruppe und hoffen auf viele lautstarke Auftritte. Ihren ersten offiziellen Termin hatten die „Burgberg Böller“ bereits beim Kapellenfest in Oberrothan. (karma)

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