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Schwabmünchen

10.09.2019

Ein Blick in die Mälzerei

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3 Bilder
Die Fassade hat eine untypische Bauform für das südliche Bayern.
Bild: Nadine Kruppe

Besucher erkunden am Tag des offenen Denkmals das alte Gebäude, indem bald Wohnungen entstehen sollen

Am bundesweiten Tag des offenen Denkmals unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ öffnete auch ein großes Gebäude in Schwabmünchen seine Türen. Viele Gerüchte und Mythen gibt es um die Mälzerei in der Nähe des Bahnhofes. 30 Besucher kamen zur Führung des Augsburger Architekten Marian Kohlberger durch das denkmalgeschütze Bauwerk. Viele stammen aus Schwabmünchen und kennen das Haus nur leer stehend.

Von 1865 bis 1880 würde das aus drei Flügeln bestehende Gebäude erbaut. Im nördlichen Flügel befand sich das Wohnhaus und die Verwaltung. Fenster, Türen, Treppen sind noch im Originalzustand und sollen auch so, wenn möglich, erhalten bleiben. Im östlichen Teil, der Mälzerei, führte Kohlberger die Besucher bis in den Trockenturm. Kein noch so kleines Detail blieb den vielen Fotografen verborgen und die vielen Fragen nach Geschichte, Nutzung und um die Zukunft der Malzfabrik, wurden beantwortet. So wurde zum Beispiel an der Fassade erklärt, dass diese eine untypische Bauform für das südliche Bayern hat.

Eine Aufgabe ist es, die teilweise verputzte Wand wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurück zu setzten um den Charme des alten Bauwerkes wieder herzustellen.

Schon mehrere Jahrzehnte steht das Gebäude leer, jetzt soll es aufwendig restauriert und saniert werden und Wohnungen sollen entstehen. (kruna)

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