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Brauchtum

02.12.2019

Ein kuscheliger erster Advent

Der Nikolaus kam höchstpersönlich zum Aitinger Advent.
Bild: Knöchel

In Großaitingen zählt die Gemütlichkeit mit Glühwein, Punsch und Köstlichkeiten

Der Platz hinter der Grundschule war zu einem gemütlichen Weihnachtsmarkt umgestaltet worden: Zum dritten Mal organisierten die Großaitinger und Reinhartshofer Vereine den „Aitinger Advent“.

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Ein Christbaum, die festlich geschmückten Verkaufsstände und die Beleuchtung sorgten sofort für die richtige Stimmung. Der Duft von Glühwein, Bratwurst und anderen Schmankerln taten ihr Übriges. Man konnte nur noch erahnen, wie viel da im Vorfeld geackert, geschuftet, gekocht und gebacken worden war, um ein derartiges Angebot auf die Beine stellen zu können. Der weiche Boden aus Hackschnitzeln und die gemütlichen Lagerfeuer sorgten dafür, dass sich eine wunderbare Wohlfühlatmosphäre einstellte.

Doch es war noch mehr geboten. Der Nikolaus besuchte die Kinder, Ponyreiten und Kutschfahrten sorgten für gute Laune. An einem kleinen Schießstand konnten Interessierte ihre Treffsicherheit testen und im Bücherbasar etwas für die Bildung tun. Auch die Schnitz- und Krippenfreunde Großaitingen waren wieder mit von der Partie. In der Mehrzweckhalle der Schule stellten sie ihre teilweise lebensechten und liebevoll arrangierten Krippen aus. Natürlich halfen sie mit Ratschlägen aus, wenn jemand ein Problem mit seiner Krippe ansprach.

Dass diese Form des „Aitinger Advents“ mittlerweile seinen festen Platz in Großaitingen hat, zeigte die hohe Besucherzahl. Nahezu der ganze Ort war auf den Beinen, viele Besucher kamen aus den umliegenden Gemeinden. Teilweise wurde es zwischen den Buden und rund um den Christbaum eng. Da hieß es zusammenrücken. Doch der Stimmung tat das keinen Abbruch. Denn mit Glühwein am Lagerfeuer unterm Weihnachtsbaum ließ es sich gut aushalten. So wundert es nicht, dass die Aitinger dieses Angebot bis in die Nacht nutzten.

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