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Vernissage

30.11.2017

Eine Ausstellung über Körper und Erinnerungen

Männliche und weibliche Akte, mit weißer Tusche auf schwarzem Zeichenkarton, gibt es von Franz Günther, hier mit Ehefrau Norma, zu sehen.
2 Bilder
Männliche und weibliche Akte, mit weißer Tusche auf schwarzem Zeichenkarton, gibt es von Franz Günther, hier mit Ehefrau Norma, zu sehen.

Mitglieder des Königsbrunner Künstlerkreises zeigen in Augsburg ihre Bilder. Ein Modell tanzt bei der Eröffnung

Derzeit präsentiert der Königsbrunner Künstlerkreis noch bis einschließlich Sonntag, 3. Dezember, seine neueste Ausstellung in der Galerie am Graben in Augsburg. „Wir stellen diesmal bewusst nur kleinformatige Bilder, Zeichnungen und Grafiken aus, um einen lebendigen Kontrast zu den traditionellen Ausstellungen zu vermitteln“, sagte Vorsitzender Jürgen Hörauf zur Begrüßung. Neben spannenden Aktbildern, weiß auf schwarzem Papier von Franz Günther, in Monoprint- technik von Marie-Luise Reichelt, sowie als Aquarell von Kerstin Wittich und in Ölmalerei von Klaus-Peter Glaser, gibt es in der Galerie am Graben auch abstrakte, leuchtstarke Farbkompositionen von Eva-Maria Siegmund zu entdecken.

Dem Thema Frau widmeten sich in Grafit, Collage und Mischtechnik ebenfalls Sabine Hämmer und Frank Pfeilschifter. Passend zur dunklen Jahreszeit steht der Zyklus „Übergang“, mit mystisch anmutenden Sumpflandschaften in Enkaustik, von Maria Groß. Des Weiteren schuf sie im Zyklus „Ginkgo“, quasi als Mahnmal für Frieden und Vernunft, Erinnerungen an den Angriff auf Hiroschima. „Der Ginkgobaum steht hierbei als Lebensbaum für Hoffnung, Frieden und Freundschaft“, erläuterte die Künstlerin.

Den heimischen Lechkieseln widmete Sabine Hämmer ihren gleichnamigen Zyklus in Mischtech-nik. Gerhard Protzer gestaltete Häuserfronten in Aquarell und Tusche. Herbstliche, golden leuchtende Farbkompositionen arrangierte Kerstin Wittich in Mischtechnik zum Zyklus „Oktober“. Urlaubsimpressionen aus Marokko sind die Vorlage zu den Bildern in Mischtechnik von Jürgen Hörauf, der in einer weiteren Serie das Thema Kommunikation mit Wachs und Pigmenten darstellt. Zwischen den Bildern tummeln sich vier, teilweise farbenfrohe Pappmaschee-Figuren von Sabine Knörrer: „Sie stehen symbolisch für Bewegung, Meditation und Lebensfreude.“

Zur Vernissage zeigte die Performerin Kathrin Knöpfle, am Hang begleitet von dem Musiker Detlef Winterberg, einen ausdrucksstarken Tanz. Darin drückte Knöpfle, die beim KKK bereits mehrmals als Aktmodell posiert hatte, ihre ganz persönlichen Gefühle zu den Exponaten aus. (hämm)

Zu sehen ist die Ausstellung am Oberen Graben 13, in Augsburg noch am Freitag, 1. Dezember, von 16 bis 20 Uhr, sowie am Sonntag, 3. Dezember, von 11 bis 18 Uhr.

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