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Schwabmünchen

14.04.2015

Eine private Führung von Günter Grass

Herbert Schuh-Hofer und seine Frau trafen zufällig  Günter Grass vor seinem Haus.
Bild: Schuh-Hofer

Eine Schwabmünchner Familie traf vor 35 Jahren den Nobelpreisträger. Dabei wollten sie einfach nur ein Haus fotografieren. Sie wussten aber nicht, wer darin wohnt.

Er gilt als der bedeutendste deutsche Autor der Gegenwart: Günter Grass. Für sein Lebenswerk hat er 1999 den Literaturnobelpreis erhalten. Am Montag starb der Schriftsteller mit 87 Jahren in Lübeck. Auch Leser aus Schwabmünchen haben ihn getroffen. Herbert Schuh-Hofer erinnert sich an ein zufälliges Treffen vor nunmehr 35 Jahren:

Anlässlich unserer Deutschlandrundfahrt im Jahr 1980 wollte ich in Norddeutschland diesen Hauseingang fotografieren, als mich der Hauseigentümer ansprach. Es war Günter Grass. Er lud uns in sein Haus ein und stellte uns seine Frau vor.

Stolz führte er uns durch sein Haus und zeigte uns einige Räume, die statt mit Tapeten mit wertvollen alten Delfter Kacheln ausgekleidet waren. Natürlich sprachen wir auch über das geplante Atommüllendlager von Brockdorf. Bevor wir weiter fuhren, gab er uns noch einige Tipps mit auf den Weg. Dies war eine besondere Begegnung mit dem zukünftigen Nobelpreisträger.

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