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Eisbadende Grabener: Was so alles für Glücksgefühle sorgt

Kommentar Von Norbert Staub
22.01.2021

Baden im eiskalten Wasser soll glücklich machen - das sehen auch zwei Männer aus Graben so. Doch das geht auch anders.

Man sieht sie immer häufiger: Ob an der Nordsee, am Lech oder am Baggersee in Graben – Menschen finden offenbar mehr und mehr Geschmack daran, bei Minustemperaturen in eiskalte Gewässer zu springen. Meist sind es junge und durchtrainierte Frauen und Männer, aber auch der eine oder andere Mittfünfziger mit Wohlstandsbauch wagt sich in die eisigen Fluten.

Grabener entdecken das Eisbaden für sich: Sonne macht auch glücklich!

Alle berichten danach von Glücksgefühlen, was auch medizinisch erklärbar ist: Der Wechsel zwischen kalt und warm führt dazu, dass der Körper Endorphine ausschüttet, die nicht nur – wie praktisch – Schmerzen unterdrücken, sondern bei Sportlern Wohlbefinden und Glücksgefühle auslösen.

Letzteres kann ich bestätigen: Man fühlt sich tatsächlich glücklich und zufrieden, wenn man eine Runde im Wald gelaufen oder mit dem Rennrad durch die Stauden gefahren ist. Aber dafür in eiskaltes Wasser zu springen, kommt für mich nicht in Frage. Ich friere schon, wenn ich bei weniger als zehn Grad mit dem Rad unterwegs bin, sodass sich meine Familie stundenlang anhören muss, wie schlimm doch kalte Füße sind.

Dann doch lieber wie in den letzten beiden Tagen die Mittagspause in der Sonne verbringen und Kaffee trinken. Das macht auch glücklich!

Der Artikel zum Kommentar: Warum diese Männer aus Graben bei Frost in den See hüpfen

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