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Graben

28.11.2017

Familienpolitik durch eigene Erfahrungen

Bürgermeister Andreas Scharf (Mitte) verabschiedet Michael Wünsch (links) und führte Stephan Krohns in sein neues Amt ein.
Bild: Uwe Bolten

Stephan Krohns rückt als Nachfolger von Michael Wünsch für Bündnis Lechfeld in den Gräbinger Gemeinderat.

Mit dem Schwur, den Gesetzen gehorsam zu sein und die Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen, führte Bürgermeister Andreas Scharf auf der jüngsten Gemeinderatssitzung Stephan Krohns als Nachfolger von Michael Wünsch in sein neues Amt als Gemeinderat ein. „Graben ist ein bunter Ort der Vielfältigkeit“, beschrieb der 37-Jährige die Vorzüge der Kommune, die er im Themenbereich Familienfreundlichkeit aus eigener Erfahrung kennenlernen konnte.

Start am neuen Wohnort leicht gemacht

Krohns ist Dozent an der Universität Augsburg im Bereich der Experimentalphysik. Der zweifache Familienvater kam vor einiger Zeit in die Lechfeldgemeinde. „Die Willkommenskultur der Gemeinde und die flexible, auf Bedürfnisse der Eltern zugeschnittene Kinderbetreuung sowie die Vielfalt der Vereine mit ihren Angeboten hat mir und meiner Familie den Start am neuen Wohnort leicht gemacht“, sagte der neben familienpolitischen Themen auch an Energiepolitik interessierte neue Gemeinderat. Als reizvoll bewertete er nun die Möglichkeit, gestalterisch im Ort mitwirken zu können. „Die Gestaltung trifft ja nicht alleine nur die Kommune, sondern auch unmittelbar mich und meine Familie“, stellte er fest. Dabei sei ihm wichtig, miteinander zu reden und pragmatische Lösungen zu finden. „Dabei möchte ich mein Augenmerk auf den Wandel legen. Was heute gut ist, kann morgen schon nicht mehr vollumfänglich gelten“, definierte er seine Betrachtungsweise.

Der Wechsel im Gemeinderat wurde notwendig, nachdem Wünsch eine unbefristete Beschäftigung in der Gräbinger Verwaltung angenommen hat, die gemäß der Bayerischen Gemeindeordnung sein weiteres Ehrenamt als Gemeinderat ausschließt. Bürgermeister Scharf dankte Wünsch für sein Engagement: „Jetzt wirst du noch häufiger im Rathaus sein, wie als Gemeinderat“, fügte Scharf lächelnd hinzu. Einstimmig übertrug das Gremium die ehemaligen Rollen des scheidenden Rates auf seinen Nachfolger.

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