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Faschingsumzug ohne Wagen: Ehinger haben ihre Nische gefunden

Faschingsumzug ohne Wagen: Ehinger haben ihre Nische gefunden
Kommentar Von Norbert Staub
13.02.2020

Jeder hat an Fasching ganz eigene Vorlieben. Wichtig ist, gegenüber anderen Menschen, Meinungen und Entwicklungen offen und tolerant zu sein.

Im Rheinland gibt es den schönen Spruch „Jeder Jeck ist anders“. Nicht nur zur Faschingszeit wird das Motto gerne bemüht, sondern auch, wenn es im „normalen“ Leben darum geht, gegenüber anderen Menschen, Meinungen und Entwicklungen offen und tolerant zu sein.

Diese rheinische Weisheit trifft auch auf den Fasching im Augsburger Land zu. Während der Faschingsfreund im nördlichen Ehingen gerne in der Fußgruppe marschiert und sich dort der kleine Umzug ohne große Wägen bestens etabliert hat, hat das Konzept in Klosterlechfeld nicht funktioniert: Im vergangenen Jahr wollte man einen „Nostalgieumzug“ auf die Beine stellen, der mangels Anmeldungen abgesagt werden musste.

Manchmal ist auch das Timing und das Konzept wichtig, und haben die Ehinger offenbar ihre Nische gefunden: Nachdem in der Nachbarschaft kein großer Zug mehr stattfand, sprangen sie in die Lücke und haben mit ihrem kleinen Umzug für Familien den Nerv vieler getroffen.

Faschingsumzug ohne Wagen: Ehinger haben ihre Nische gefunden

Doch auch auf dem Lechfeld wird man wieder fröhlich feiern, denn auch wenn die lauten Wägen nicht jedermanns Sache sind: Für viele gehören sie einfach dazu – jeder Jeck ist halt anders.

Der Artikel zum Kommentar:

Ein Umzug nur mit Fußgruppen

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