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Großaitingen

18.01.2019

Großaitingen heißt Neubürger willkommen

Begrüßten die Neubürger beim Neujahrsempfang: (von links) Pfarrer Hubert Ratzinger, Rita Steidle (Vorsitzende des Pfarrgemeinderats), Pfarrer David Metzger und Bürgermeister Erwin Goßner.
Bild: Monika Treutler-Walle

Rund 120 Besucher waren zum Neujahrsempfang nach Großaitingen gekommen. Das Thema Veränderung spielt eine große Rolle.

Rund 120 Besucher waren zum gemeinsamen Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde St. Nikolaus, der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde und der Gemeinde Großaitingen ins Pfarrzentrum gekommen, um auf das neue Jahr anzustoßen und gute Wünsche auszutauschen. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Rita Steidle begrüßte die Vertreter der Kirchengemeinden, der Gemeindeverwaltung, viele Ehrenamtliche sowie auch einige Neubürger. Sie bot nicht nur einen Rückblick auf das vergangene Jahr, sondern stellte auch die Pläne für 2019 vor.

Veränderung im persönlichen, kirchlichen und gesellschaftlichen Leben war die Überschrift in der Rede von Rita Steidle. Sie ließ das abgelaufene Jahr kurz Revue passieren und nannte gleichzeitig einige Höhepunkte für 2019. So stehen bereits zum sechsten Mal die Exerzitien im Alltag, die Pfarrfahrt vom 11. bis 15. Juni ins Elsass sowie die letzte Etappe des Jakobspilgerwegs an. Eine besondere Feier ist auch zum 50-jährigen Priesterjubiläum von Pfarrer Erwin Fuchs geplant, der in der Pfarreiengemeinschaft häufig aushilft. Wenn das Wetter mitspielt wird es wiederum eine Bergmesse geben und der große Leonhardiritt, der Jahr für Jahr zahlreiche Besucher anlockt steht ebenfalls auf dem Programm.

Bürgermeister Erwin Goßner lobt Ehrenamtliche

Großes Lob zollte Großaitingens Bürgermeister Erwin Goßner den Ehrenamtlichen für ihr Engagement und dankte auch dem Gemeinderat Großaitingen für die sachbezogene, kommunale Arbeit. Goßner hieß besonders die Neubürger willkommen und äußerte den Wunsch, dass sie Teil der Dorfgemeinschaft werden sollen. Auch er griff das Thema Veränderung auf und bezog sich auf die zunehmenden Verwerfungen in der Welt: „Das Klima ändert sich, in vielen Teilen der Erde herrschen politische Extreme, die Wirkung bis in unsere Gemeinde haben und mit denen wir vor Ort umgehen müssen“, sagte Goßner und betonte, dass es auch Aufgabe der Kommunen sei, hier „Rettungsnetze“ anzubieten. Erstmals beim Neujahrsempfang war der evangelische Pfarrer David Metzger. Auch er startete mit einem Dank an die zahlreichen Helfer in der Gemeinde und rief dazu auf engagiert etwas Neues anzupacken. „Gerade wir Christen haben die Gewissheit, dass Gott dabei ist und in diesem Vertrauen können wir getrost das neue Jahr beginnen“, so Metzger.

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Pfarrer Hubert Ratzinger freute sich besonders über die neuen Mitbürger: „Sie sind ein wunderbares Zeugnis für die Weite in unserem Ort.“ Er betonte die Bedeutung von Hirtendiensten innerhalb der Gemeinde. „So wie Christus unser guter Hirte ist, so müssen auch wir Hirten für unsere Mitmenschen sein. Dazu gibt Jesus uns Kraft.“

Der offizielle Teil endete mit einem gemeinsamen Segen der beiden Geistlichen. Umrahmt wurde der Großaitinger Neujahrsempfang durch die (B)lech-Wertach-Musikanten unter der Leitung von Rudi Grimme. Bei Häppchen und Getränken fanden sich die Gäste schließlich zu Gesprächen zusammen. (treu)

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