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Kleinaitingen

16.06.2020

Haushalt 2020: Kleinaitinger Vereine bekommen mehr Geld

Der Kleinaitinger Gemeinderat hat über den Haushalt 2020 diskutiert. Vereine sollen nun deutlich mehr Geld erhalten.
Bild: Symbolfoto

Plus Der Kleinaitinger Gemeinderat hat über den Haushalt 2020 diskutiert. Welche Projekte anstehen und wie viel die Gemeinde dafür ausgibt.

In seiner ersten Sitzung nach der Konstituierung hat der Kleinaitinger Gemeinderat den Haushalt 2020 und die Finanzplanung für die kommenden drei Jahre unter Dach und Fach gebracht. Monika Holtkamp, die Kämmerin der Verwaltungsgemeinschaft, erläuterte die Eckpunkte des Zahlenwerks.

Demnach steigt das Gesamtvolumen gegenüber dem Vorjahr leicht auf 5,2 Millionen Euro. Dieses teilt sich auf in den Verwaltungshaushalt mit 3,3 Millionen Euro und den Vermögenshaushalt mit knapp zwei Millionen Euro.

Vereine haben wegen der Corona-Krise kaum noch Einnahmen

„Erfreulicherweise muss auch dieses Jahr keine Finanzierung des Verwaltungshaushalts durch den Vermögenshaushalt geschehen. Wir erwirtschaften die laufenden Ausgaben durch unsere Einnahmen und das sogar mit einem wesentlich höheren Überschuss von 770.700 Euro gegenüber 5.100 Euro im Vorjahr“, sagte die Kämmerin.

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Dieses Plus ist vor allem auf geringere Ausgaben zurückzuführen, weil Sanierungen von Straßen, Kanal und anderen Gemeindeprojekten bereits abgeschlossen sind. So konnte die Förderung für Vereine von 6.000 auf 25.000 Euro erhöht werden, da diese wegen der Corona-Krise weniger bis keine Einnahmen haben werden. Für das Projekt Bürgergemeinschaft Lechfeld stellte der Gemeinderat 3.000 und für die Nachbarschaftshilfe 1.000 Euro zur Verfügung.

Für die vorgesehenen Investitionen muss aber auf Rücklagen zurückgegriffen werden. Eine Entnahme in Höhe von 549.000 Euro ist zur Auffüllung des knapp zwei Millionen schweren Vermögenshaushalts eingeplant. Die größten Ausgaben sind für den Erwerb oder Tausch von Grundstücken mit 891.000 Euro und den Erwerb von Vermögen mit 415.000 Euro vorgesehen.

Die Gaststätte in der Lechfeldhalle wird modernisiert.
Bild: Michael Lindner

Dazu gehören die Ausstattung für die Verwaltung, die Digitalisierung des Gemeinderats, Anschaffungen für Feuerwehr, Bauhof und Kindergarten sowie die Modernisierung der Gaststätte in der Lechfeldhalle. Für die Anschaffung des Bürgerbusses, den Kleinaitingen als Hauptakteur für die Verwaltungsgemeinschaft betreibt, sind 185.000 Euro und für das geförderte WLAN-Projekt 15.000 Euro vorgesehen.

Sanierung der Grund- und Mittelschule kostet die Gemeinde 65.000 Euro

Für Baumaßnahmen ist mit 587.000 Euro nur etwa die Hälfte der Vorjahressumme eingeplant. Vorrangig sind der Umbau des Dachgeschosses im Rathaus und anderer Gemeindehäuser, die Planung des Kindergartens, die Erweiterung der Straßenbeleuchtung oder Kosten für den Friedhof.

Für die Sanierung der Grund- und Mittelschule Großaitingen muss die Gemeinde 65.000 Euro beisteuern. Die Planung für den Bau einer Kinderkrippe wurde in den mittelfristigen Finanzplan aufgenommen. Dieser beinhaltet auch die Beschaffung eines neuen Löschfahrzeuges für die Feuerwehr. Die Rücklagen werden sich bis zum Jahresende von 4,1 auf rund 3,6 Millionen Euro reduzieren.

Die Grund- und Mittelschule Großaitingen muss saniert werden.
Bild: Alexander Kaya (Symbolfoto)

Der Gemeinderat hat der Annahme von Spenden in Höhe von rund 4.200 Euro für gemeinnützige Zwecke zugestimmt.

Bürgermeister Rupert Fiehl gab bekannt, dass die Lechwerke AG für die Errichtung von Straßenbeleuchtung in Höhe von rund 3.000 Euro und die Sanierung der Kegelbahn für rund 20.000 Euro zuständig ist. Für den Caritasverband bewilligten die Räte einen Zuschuss von 400 Euro zur Anschaffung eines Kühltransporters für die Lechfelder Tafel.

Zwei landwirtschaftlichen Bauvorhaben wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Sowohl bei der Errichtung zweier Außensilos und einer Getreideannahme, als auch beim Bau eines Güllebehälters und zwei Kornsilos müssen Ausgleichspflanzungen vorgenommen werden.

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