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Bobingen

15.05.2018

Heitere Klassik, nicht nur für Frauen

Das Kammerorchester Bobingen und Tenor Christopher Busietta eroberten beim Muttertagskonzert die Herzen des Publikums.

 Beim Muttertagskonzert werden das Kammerorchester Bobingen und sein Gast vom Publikum gefeiert.

Auf die Besucher des Muttertagskonzertes wartete in diesem Jahr das Wiedersehen mit einem Solisten, der sich schon vor zwei Jahren in die Herzen der Zuhörer gesungen hatte: Der aus Australien stammende Tenor Christopher Busietta bezauberte damals wie heute sein Publikum durch seine brillante Stimme und seine natürliche Art.

Seit seiner ersten Ausgabe im Jahr 2009 erfreut sich das Muttertagskonzert immer größerer Beliebtheit. Mittlerweile hat es ein treues Stammpublikum. Auch zu diesem zehnten Konzert waren die Karten lange im Vorfeld ausverkauft. Kulturamtsmitarbeiterin Sandra Hartl bestätigt: „Das Muttertagskonzert ist zum Selbstläufer geworden.“

Auch in diesem Jahr stand es unter dem Motto „Heitere Klassik“. Ludwig Schmalhofer, Kulturpreisträger und künstlerischer Leiter, hatte mit seinem Kammerorchester wieder ein besonderes Programm einstudiert: bekannte und beliebte Melodien aus Oper und Operette von Mozart bis Lehar, die – mal beschwingt und mal romantisch – die mehr als 300 Konzertgäste in der Singoldhalle begeisterten. Zur großen Freude des Publikums sang Stargast Christopher Busietta zu den meisten der Stücke des Programms. Der lyrische Tenor eroberte auch bei seinem zweiten Auftritt in Bobingen mit seiner brillanten Stimme und seiner sympathischen Art sein Publikum im Fluge. Und wieder ließ er es sich nicht nehmen zur Gitarre zu greifen und sich – diesmal zur Arie „Caro mio ben“ von Tommaso Giodani – zu begleiten.

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In bewährter Manier führte Ulf Birkenhauer durch das Programm, gab auf witzige Weise Informationen zu Kompositionen und Komponisten. Etwa dass Gaetano Donizetti, der Meister des Belcanto ein sehr fleißiger Komponist war, der neben mehr als 500 Stücken auch 50 Opern geschrieben hat. Oder dass Friedrich von Flotow, aus dessen Oper „Martha“ die „Arie Nr. 15“ zu hören war, Spross eines der ältesten Adelsgeschlechter Deutschlands ist.

Was außerdem von Anfang an zum Muttertagskonzert dazu gehört, sind Kaffee und Kuchen, der alljährlich von der Bäckerei Balletshofer gestiftet wird und die Konzertpause versüßt. Stellvertretend für alle Mütter verloste das Kulturamt einen Muttertagsstrauß. Die glückliche Gewinnerin ist diesmal Gertrud Schneider aus München.

Wie gut es den Fans der Konzertreihe gefallen hat, zeigte sich darin, dass sie Orchester und Stargast am Ende nicht von der Bühne gehen lassen wollten und sie sich so zwei Zugaben – eine vom Orchester und eine vom Sänger – erklatschten.

Kulturamtsleiterin Elisabeth Morhard, quasi die Mutter des Muttertagskonzertes, ist mehr als zufrieden: „Es gab sehr viel Lob vom Publikum, alle waren begeistert und freuen sich schon auf das Konzert 2019.“

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