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Fasching

07.02.2015

Heiteres Chaos beim Seniorensport

Diese munteren und sehr bunt gekleideten Grazien begeisterten mit ihrem schrägen Auftritt beim Faschingsnachmittag des Ü-60-Treffs in Graben die Besucher im dortigen Bürgersaal.
Bild: Ivanka Williams-Fuhr

Beim Ball des Ü-60-Treffs in Graben nehmen sich die Senioren selbst auf die Schippe

Übungsleiterin Marita Müller hat es wahrhaftig nicht leicht mit ihrer Frauengruppe. „Sie machen einfach, was sie wollen“, klagt sie. Dabei stellt sie doch so ein tolles Trainingsprogramm zusammen, um die Damen fit zu halten: Montag bis Freitag stehen abwechselnd Fußball, Tischtennis, Gymnastik, Nordic Walking und Ballett auf den Plan. Samstag ist Ruhetag, dafür geht es am Sonntag zum Golfen. „Es klappt aber nie richtig“, jammert die Trainerin. „Zum Nordic Walking kommen die Damen in Ballettröckchen und zum Golfen bringen sie den Fußball mit.“

Was für ein Chaos dann entsteht, kann das Publikum im Bürgerhaus Graben beim Fasching des örtlichen Ü-60-Treffs erleben: Bunt gekleidete Grazien – fast alle jenseits der Sechzig – wirbeln über die Bühne, nehmen sich selbst auf Korn und stecken mit Fröhlichkeit und Charme alle an. Die Besucher lachen Tränen, klatschen begeistert Applaus und fordern Zugaben. „Dieser Auftritt ist wirklich fernsehreif“, bringt es ein Gast auf den Punkt.

Im Fasching ist das Ü-60-Team – über 35 Jahre hinweg hatte es „Seniorentreff“ geheißen – immer für eine Überraschung gut. So wurde dem närrischen Volk – wahrscheinlich einmalig weit und breit – vor zwei Jahren das Seniorenprinzenpaar Theo I. und Margareta I. (Theo Pape und Margareta Seidel) präsentiert, im Vorjahr tingelte die neue Prinzengarde durch die fünfte Jahreszeit.

Im Bürgerhaus geht es rund. Bunt verkleidet lassen es sich mehr als 80 über 60-Jährige gut gehen, singen und tanzen kräftig mit. Auch wenn ab und zu der Schweiß herunterläuft und sich schon ein bisschen Müdigkeit einstellt, der Fasching kennt eben keine Altersgrenzen.

Viele Besucher sind aus umliegenden Gemeinden oder auch von weiter weg gekommen. „Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass hier etwas Besonderes geboten wird, dass die Leute begeistert und anzieht“, meint Marita Müller nicht ohne Stolz. Für die Verpflegung sorgen Fritz und Uschi Novak und andere ehrenamtliche Helfer. Ein Auftritt der Klosterlechfelder Kindergarde rundet das Programm ab.

Bei uns im Internet

noch viel mehr Bilder vom Gräbinger Seniorenfasching unter

schwabmuenchner-allgemeine.de

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