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Neusäss

10.02.2018

Hilfe für Kinder in Kenia

Die jüngsten Schülerinnen, Silvia Daßler (links) und Rebekka Kilamila (rechts) übergaben den Scheck an Ingrid Lutz. 
Bild: Michaela Axtner

Schüler übergeben Scheck an Ubuntu-Verein. Wie das Geld verwendet werden soll

Schüler der Neusässer Grundschulen St. Ägidius und Westheim und des Justus-von-Liebig-Gymnasiums übergaben einen Scheck in Höhe von 3480 Euro an Ingrid Lutz vom Verein Ubuntu. Er engagiert sich für das Dorf Kasuna in Kenia. Die Klassensprecher aus den beteiligten Schulen kamen im Gymnasium zusammen, um den Scheck zu überreichen und einen Vortrag über die Arbeit des Vereins zu hören.

Die Spende wurde im Rahmen der Weihnachtsmarktaktion der Lokalen Agenda 21 erwirtschaftet. Wie schon in den Jahren zuvor beteiligten sich alle Schüler der Grundschulen St. Ägidius und Westheim sowie der AK Eine Welt des Justus-von-Liebig-Gymnasiums mit Selbstgebasteltem und Selbstgebackenem auf dem Weihnachtsmarkt. Ein großer Dank ging auch an die Eltern, die die Aktion jedes Jahr mit Plätzchenbacken oder Marmeladekochen tatkräftig unterstützen. Gegen eine Spende konnten Besucher die Leckereien und kleinen Geschenke erwerben. Auch der Erlös des Weihnachtsmarktfeuers kommt dem Verein Ubuntu zugute.

Silvia Daßler von der Lokalen Agenda 21 freute sich, dass Besuchern und den beteiligten Kindern mit dieser Aktion „der eigentliche Sinn von Weihnachten wieder nähergebracht wird“. Es ist so wichtig, „dass Kinder lernen, wie es auf der ganzen Welt aussieht, und dass man auch im Kleinen etwas verändern kann“.

Deshalb hat sich die Gruppe entschieden, wie im Jahr zuvor das Geld an den Verein Ubuntu zu spenden. So kann der Fortschritt, der unter anderem mit dem gespendeten Geld aus Neusäß entstanden ist, besser nachvollzogen werden.

Ingrid Lutz vom Verein Ubuntu besucht regelmäßig das Dorf Kasuna in Kenia. So erzählte sie den Kindern, dass von der Spende vom Vorjahr insgesamt 16 Toiletten für die Schule gebaut werden konnten: „Das ist ein Fortschritt, auf den das gesamte Dorf stolz ist, und ihr habt mit eurer Aktion dazu wesentlich beigetragen.“ Von dem Geld, das dieses Jahr gesammelt wurde, wird der Bau einer Berufsschule unterstützt.

Zum Ausklang hat Rebekka Kilamile, die den AK Eine Welt am Gymnasium betreut, zusammen mit ihren Schülern ein kleines Rahmenprogramm zusammengestellt, um den kenianischen Kinderalltag erlebbar zu machen: Ein kenianisches Kinderlied wurde zusammen gesungen, es gab kenianischen Tee (Chai), verschiedene Spiele, kenianische Schulbücher zur Ansicht und es stand ein großer Eimer zur Verfügung, an dem sich die Kinder im Wassertragen üben konnten. (AL)

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