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  3. Kulturpreis: Glücksfall für das kulturelle Leben in den Stauden

Kulturpreis
22.07.2015

Glücksfall für das kulturelle Leben in den Stauden

Christoph Löcherbach (Mitte), Gründer der Klangwerkstatt Markt Wald, ist der dritte Träger der „Staudenähre“. Gratulanten waren Markt Walds Bürgermeister Peter Wachler, RES-Vorsitzender Peter Ziegelmeier, Altbürgermeister Walter Wörle und Laudator Hans Frei (von links).
Foto: Walter Kleber

„Staudenähre“ für Christoph Löcherbach. Der Gründer der Klangwerkstatt wurde bei einem Festakt ausgezeichnet

400 Jahre lang war das Gasthaus „Zur Post“ der Dorfmittelpunkt des geselligen Lebens von Markt Wald. Sprichwörtlich fünf Minuten vor zwölf, als das Wirtshaus kurz davor stand, einzufallen, war es Christoph Löcherbach, der das alte Gemäuer kaufte und (mit seiner damaligen Lebensgefährtin Theresia Hörl) die Ruine von Grund auf sanierte. In zweijähriger Sisyphusarbeit wurde mit diesem beispiellosen privaten Engagement Mitte der 1990er Jahre der Grundstein für die Klangwerkstatt Markt Wald gelegt. Nun wurde Christoph Löcherbach, der Vater der Klangwerkstatt, für sein Lebenswerk mit der „Staudenähre“, dem Kulturpreis der Regionalentwicklung Stauden (RES), ausgezeichnet. Heute ist die Klangwerkstatt in der Unterallgäuer Staudengemeinde ein schwäbisches Kulturzentrum und ein Kraftfeld, das weit über den Ort und die Stauden hinaus strahlt.

Zahlreiche Gäste aus der Kommunalpolitik, Mitstreiter aus den Arbeitskreisen und Projektgruppen der RES, aber auch viele Nachbarn, Freunde und Musikerkollegen des Preisträgers waren zum Festakt in die Klangwerkstatt gekommen. Der Sommerabend erlaubte eine Zweiteilung der Preisverleihung: Während der offizielle Teil im alten Wirtshaussaal mit seiner niedrigen, gekalkten Decke, den knarzenden Dielenbrettern und dem weitgehend erhaltenen Original-Mobiliar über die Bühne ging, feierten die Gäste den dritten Träger der Staudenähre im Garten bei „handgemachter“ Musik und kulinarischen Köstlichkeiten vom Stauden-Büfett, das noch eine Seite der vielen Talente des Hausherrn zeigte.

Professor Dr. Hans Frei, der langjährige schwäbische Bezirksheimatpfleger und Museumsdirektor, selber Träger der „Staudenähre“, skizzierte in seiner Laudatio das Lebenswerk von Christoph Löcherbach, das im Aufbau der Markt Walder Klangwerkstatt gipfelte. Als Neubürger, Zugereister und „Reingeschmeckter“ habe es der heute 72-Jährige in seiner unaufgeregten und freundlichen, dabei aber hartnäckigen, geradlinigen und auch kompromisslosen Art verstanden, sich mit seinem anfangs belächelten Großprojekt im Dorf Respekt und Anerkennung zu verschaffen. Daraus seien schon bald dauerhafte Freundschaften entstanden.

„Musik macht Freude, sie bereichert das Leben und stiftet Gemeinschaft“ – auf diesem Leitmotiv basiere das Leben von Christoph Löcherbach, so Hans Frei. Die Klangwerkstatt und ihr Gründer seien ein Glücksfall für die Musikpflege, den Instrumentenbau und das kulturelle und gesellschaftliche Leben nicht nur der Stauden, sondern des gesamten schwäbischen Kulturraumes. Zur behutsamen Sanierung der Dorfwirtschaft, bei der er die Richtlinien der Denkmalpflege oftmals sogar strenger ausgelegt habe, als die zuständigen Behörden, kamen nach und nach eine Werkstatt für Saiteninstrumente, eine Musikschule und eine Geigenbauwerkstatt dazu. Die monatlichen Musikantenstammtische, jährliche Musikantentreffen und nicht zuletzt die Organisation der historischen Marktfeste runden das Wirken Löcherbachs ab, fügen sich zu einem stimmigen Ganzen, auf das er mit Stolz und Genugtuung zurückblicken könne. Abseits der Hauptverkehrswege habe der Preisträger mit der Klangwerkstatt mitten in der ländlichen Provinz einen Meilenstein errichtet, der Orientierung für die nächste Wegstrecke, aber auch Rast und Erholung für Seele und Gemüt biete.

Dieser treffenden Würdigung schlossen sich auch Markt Walds Bürgermeister Peter Wachler und sein Amtsvorgänger, Altbürgermeister Walter Wörle, an. Sie schilderten der Festversammlung ihre eigenen, ganz individuellen Begegnungen mit dem Preisträger, die sich im Laufe der Jahre zu starken, belastbaren und wertvollen Freundschaften entwickelt hätten.

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