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16.11.2019

Mehr als Blutdruck messen

Vorsitzender des Fördervereins Dr. Peter Schmidt (links) lässt sich von Dr. Anselm Sellier (rechts), Chefarzt der Kardiologie der Wertachkliniken, die Funktionsweise des manschettenlosen Blutdruckmessgerätes erklären.
Foto: Doris Wiedemann

Wertachklinik erhält manschettenloses Blutdruckmessgerät

Der Förderverein der Wertachklinik Schwabmünchen spendete der Kardiologie 4500 Euro für ein weiteres manschettenloses Blutdruckmessgerät. Bei einer Langzeit-Blutdruckmessung muss mit diesem Gerät nicht mehr regelmäßig eine Manschette aufgepumpt werden. Insbesondere beim Schlafen ist das ein großer Komfortgewinn für die Patienten.

Viel bedeutsamer sind für Chefarzt Dr. Sellier jedoch die zusätzlichen medizinischen Möglichkeiten des Gerätes. So kann der Blutdruck ohne Manschette gemessen werden, indem man die Pulswelle analysiert, eine sogenannte beat to beat-, also Schlag-zu-Schlag-Blutdruckmessung.

Im Rahmen einer Langzeit-Blutdruckmessung mit einem manschettenlosen Blutdruckmessgerät wird gleichzeitig ein Langzeit-EKG gemacht und der Sauerstoffgehalt des Blutes gemessen. Damit kann zum einen gegebenenfalls eine Atemstörung durch das Schlafapnoe-Syndrom ausgeschlossen werden. Zum anderen ermöglicht das EKG eine qualifizierte Langzeit-Herzfrequenzanalyse. In Kombination mit der Langzeit-Blutdruckaufzeichnung können die Kardiologen der Wertachkliniken damit für sämtliche Herz-Kreislauferkrankungen eine qualifizierte Prognose erstellen und auf dieser Grundlage geeignete therapeutische und vorbeugende Maßnahmen ergreifen. (wido)

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