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Mittelneufnach

14.01.2019

Neufnarria zaubert bunten Regenbogen auf die Bühne

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Bürgermeisterin Cornelia Thümmel und Präsident Beef Schnitzler freuten sich über den erfolgreichen Start.
Bild: Marcus Angele

Gleich drei Prinzenpaare feiern in Mittelneufnach mit ihrem närrischen Volk.  Faschingsgesellschaft  bietet eine temporeiche Show.

Mit diesem Andrang hatte die Neufnarria beim Krönungsball nicht gerechnet: Im proppenvollen Gemeindezentrum mussten kurz vor Beginn sogar noch Bierzeltbänke und Tische aufgestellt werden, um die zahlreichen Besucher im ausverkauften Haus unterzubringen. Diese sahen dann ein farbenfrohes und gut fünfstündiges Programm. Im Mittelpunkt stand natürlich die offizielle Krönung der drei neuen Prinzenpaare.

Kurz vor Beginn der Faschingseröffnung 2019 sah man im oberen Bereich des Gemeindezentrums emsige Elferräte, die noch schnell herbeigeschaffte Bierzeltgarnituren aufbauten, um dem Besucheransturm genügend Platz zu bieten. Im Foyer stand Präsident Beef Schnitzler mitten zwischen Gardemädchen, Elferräten und Prinzenpaaren und war schon etwas verblüfft: „Ich bin jetzt schon lange dabei, aber so viele Leute hatten wir bei einem Krönungsball noch nie. Das hat ja schon Ausmaße wie bei einem Hofball.“

Tollitäten im Farbenmeer

Nach dem Einzug aller Aktiven erblühte die volle Bühne zu einem rot-weißen Farbenmeer, in dem sich auch die neuen Tollitäten umrahmt von ihren Garden und Elferräten zum ersten Mal in ihren herrlichen Gewändern präsentieren.

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In diesem Jahr wird die Neufnarria gleich von drei Prinzenpaaren angeführt, und der erste Höhepunkt gipfelte mit der Krönung der neuen Oberhäupter. Bürgermeisterin Cornelia Thümmel überreichte dazu noch den Rathausschlüssel an das „große“ Prinzenpaar Sieglinde I. und Florian I. und wünschte ihnen für die lange Faschingssaison viel Glück. Sie freue sich außerdem, dass die Neufnarria in knapp drei Wochen in die französische Partnergemeinde reist und dort bei einem Faschingsball und Umzug für tolle Stimmung sorgen wird. Sie ist stolz, dass die Faschingsgesellschaft die Gemeinde bis über die Landesgrenzen vertritt.

Stimmungsraketen donnern durch den Saal

Die Minigarde startete mit einem feinen Marsch auf die Melodie von Pippi Langstrumpf, und auch beim Showtanz ging es mit der Biene Maja zuckersüß auf die grüne Wiese, sodass die Herzen der vielen Mamas, Papas und Großeltern bestimmt schneller schlugen. Mit dem „Second Waltz“ zeigte das Miniprinzenpaar Alina I. und Luca I. eine erstklassige Darbietung ihres Prinzenwalzers. Mit der Jugendgarde wurde danach die Bühne richtig voll. Gleich fünfzehn junge Mädchen marschierten perfekt einstudiert zur flotten Marschmusik, und etwas später präsentierten sogar zwanzig Jugendliche einen bunten und lebendigen Spieleabend im Gemeindezentrum. Das Jugendprinzenpaar Selina I. und Philipp I. zauberte bei ihrem Prinzentanz eine gekonnte Mischung aus der bekannten romantischen „Aschenputtel“-Titelmusik und einer flotten Dance-Performance zu „Everytime We Touch“ auf die Bretter. Selbstverständlich donnerten nach den Mini- und Jugendauftritten immer wieder Stimmungsraketen durch den Saal, die von den beiden souveränen Hofmarschallinnen, Nina Schulz (Minis) und Franziska Brecheisen (Jugend), angefeuert wurden.

Ein ungewöhnlicher Geschichtsunterricht

In den Auftrittspausen durften die Besucher zu den Klängen der Band Edelherb aus Haldenwang ihr Tanzbein schwingen. Als weiterer wichtiger Punkt stehen beim Krönungsball immer „Ehrungen“ auf dem Zettel. Viele fleißige Hände arbeiten bereits einige Monate vor Beginn der Faschingssaison und tragen so zum Gelingen bei. Von Schneiderin, Trainerinnen, über Licht, Sound und Verpflegung bis hin zum Umzugsfahrer wurden zahlreiche Personen zum Dank für ihren Einsatz mit einem kleinen Geschenk bedacht.

Danach war wieder Showtime. Die Mädchen der Prinzengarde wirbelten ihre Beine nach oben und sprangen zu „Viva La Vida“ in den Spagat, als ob es nichts Leichteres geben würde. Verdient ließ Hofmarschall Michael Huber anschließend eine La-Ola-Welle durch den Saal gleiten. Im Showtanz stand alles im Zeichen eines bunten Regenbogens, und auch hier bewiesen die Damen wieder gute tänzerische Qualität und schöne choreografische Ideen. Last, but not least setzte der Elferrat mit einem Geschichtsunterricht im Stile des Erfolgsfilms „Fack ju Göhte“ sehr amüsant einen heiteren Schlusspunkt eines gut fünfstündigen Faschingsspektakels in den Stauden.

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