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26.07.2010

Pflegegeld für Krebskranken im dritten Anlauf bewilligt

Inchenhofen Über neun Monate hat es gedauert seit dem ersten Antrag auf Pflegegeld, nun hat der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) den schwer krebskranken Helmut Schreier aus Inchenhofen in die Pflegestufe II eingeordnet. Seine Frau Nicole kämpfte seit Oktober 2009 darum. Seitdem hat sich nach Aussage Nicole Schreiers der Gesundheitszustand ihres Mannes (52) allerdings weiter verschlechtert.

Ein Gehirntumor wurde 2002 entdeckt und operiert, vergangenes Jahr folgte der zweite Eingriff. Die Folge war eine halbseitige Lähmung. Laut seiner Frau konnte er ab da nicht mehr alleine bleiben und benötigte Hilfe bei sämtlichen Verrichtungen des Alltags.

Rückwirkender Zahlung

Zweimal war ein Gutachter vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen (MDK) seit 2009 in Inchenhofen, die Einordnung lautete auch beim zweiten Mal: Pflegestufe null. Anfang Juli kam jetzt zum dritten Mal ein MDK-Gutachter zu den Schreiers. Vor gut einer Woche lautete der Bescheid: Helmut Schreier ist schwer pflegebedürftig. Das bedeutet Pflegestufe II, bei der 430 Euro als Pflegegeld und 1040 Euro als Sachleistung ausbezahlt werden. Helmut Schreier bekommt dieses Pflegegeld rückwirkend ab Mai.

Nicole Schreier zeigte sich sehr erleichtert, dass ihr Mann nun Unterstützung bekommt: "Mir fällt eine große Last vom Herzen." Denn die knappe Rente des früheren Industriemechanikers reiche kaum für die vierköpfige Familie. (bawo)

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