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Königsbrunn

02.05.2012

Platz für Wohnmobile und aktive Bürger

Auf diesem Areal, auf dem vor kurzem der Strehle-Hof stand, soll bald ein sogenannter "Bürger-aktiv-Parcour" entstehen. Im Hintergrund links sind die neuen Sandspielplätze, weiter hinten ist die Ulrichshöhe zu erkennen.
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Auf diesem Areal, auf dem vor kurzem der Strehle-Hof stand, soll bald ein sogenannter "Bürger-aktiv-Parcour" entstehen. Im Hintergrund links sind die neuen Sandspielplätze, weiter hinten ist die Ulrichshöhe zu erkennen.
Bild: Hermann Schmid

Stadtrat genehmigt zwei Projekte im Sport- und Freizeitpark West. Kritik an unerwartet hohen Kosten. Die Stadt hofft auf Geld aus dem Zuschusstopf der Städtebauförderung

Ein Abstellplatz für Wohnmobile entsteht an der Königsallee, ein sogenannter Bürger-aktiv-Parcours an der Unteren Kreuzstraße. Als Landschaftsplaner Manfred Schachenmayr seinen Entwurf im Königsbrunner Stadtrat vorstellte, gab es einige kritische Äußerungen. Die Anlage mit elf Stellplätzen, einer großen Wendefläche, drei Versorgungssäulen mit Strom, einer Einheit zur Trinkwasserver- und Fäkalien-Entsorgung sowie einer Schranke mit automatischer Kasse soll schon deutlich über 230 000 Euro kosten.

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Stadtbaumeisterin Martina Illgner schlug vor, für den Bürger-aktiv-Parcours Mittel aus dem Budget für Gemeindestraße zu verwenden, die heuer wohl nicht in vollem Umfang benötigt würden. Hier liegen die Kosten bei rund 200 000 Euro (plus Planungskosten).

Dafür sollen auf dem noch anzulegenden Areal, wenige Hundert Meter von Kneippbecken und Kräutergarten entfernt, entlang eines gewundenen Weges einige Fitnessgeräte aus Edelstahl platziert werden, an denen auch ältere Menschen mit einfachen Übungen Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit trainieren können. Auch ein Bereich mit verschiedenen Spielen und eine Ruhezone mit Holzliegen sind vorgesehen.

Martina Illgner präsentierte zudem Pläne, wie die Stadt eventuell Mittel der Städtebauförderung auch für den Ausbau des Sport- und Freizeitparks West locker machen kann – indem das Areal förmlich als Sanierungsgebiet ausgewiesen wird. Die Beschlüsse, die für eine Aufstellung nötig sind, fast der Stadtrat einstimmig.

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