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Bobingen

18.12.2020

Waldberger Dorfgemeinschaftshaus soll auf den Festplatz

Auf dem Festplatz in Waldberg könnte das neue Dorfgemeinschaftshaus entstehen. Der Grüngutcontainer müsste allerdings an einen neuen Standort verlegt werden.
Bild: Elmar Knöchel

Plus Das Waldberger Dorfgemeinschaftshaus soll auf dem Festplatz des Bobinger Ortsteils seinen Platz finden. Was sonst noch geplant ist.

"Die Vereine in Waldberg haben bereits viel Herzblut in die Umsetzung des Projektes Dorfgemeinschaftshaus investiert. Für mich hat es daher eine hohe Priorität." So kommentierte Bürgermeister Klaus Förster die Entscheidung des Ausschusses, die Planungen aufgrund des in der Sitzung vorgestellten Rahmenplanes fortzusetzen. Zuvor hatte das Architekturbüro 3+Architekten den städtebaulichen Hintergrund erläutert.

Festplatz ist der Mittelpunkt Waldbergs

Nach Prüfung mehrerer möglicher Standorte habe sich erwiesen, dass der Festplatz in Waldberg am geeignetsten erscheint. Denn das sei auch der gefühlte Mittelpunkt des Stadtteils in den Stauden. Hier könnte problemlos das Dorfgemeinschaftshaus im typisch pragmatischen schwäbischen Stil errichtet werden. Die Nutzung des Festplatzes, hauptsächlich für das jährlich stattfindende Radegundisfest, sei weiterhin problemlos möglich. Es würde sogar Verbesserungen geben, da die Festbesucher die sanitären Einrichtungen des Dorfgemeinschaftshauses mitbenutzen könnten.

Im Gebäude sollen verschiedene Gruppen eine neue Heimat finden. Neben den Vereinen könnten auch der Lese- und Literaturkreis, Mutter-Kind-Gruppen, Senioren und Jugendgruppen die Räume nutzen. Insgesamt soll das Gebäude etwa 300 Quadratmeter Nutzfläche bieten. Ein großer Saal, eine Küche, sanitäre Einrichtungen, zwei Gruppenräume (einer davon könnte auch als "Stüberl" genutzt werden) und eine Fläche für den Dorfladen sind vorgesehen. Aus Kostengründen soll der ursprünglich zweigeschossig geplante Bau nun nur ein Geschoss erhalten. Zusätzlich soll ein 100 Quadratmeter großes Nebengebäude errichtet werden. Dieses könnte dann als Lagerraum dienen.

Waldberg: Zufahrt zur Dorfmitte wohl über die Bauernstraße

Die Zufahrt zum neuen Dorfmittelpunkt sollte möglichst über die Bauernstraße erfolgen, erklärte Architekt Thomas Glogger, da aufgrund der Verkehrssituation eine direkte Einfahrt in die Bobinger Straße vermieden werden müsste. Gleichzeitig machte das Architekturbüro einen schlüssigen Vorschlag, wie das verbleibende Grundstück an der Bobinger Straße genutzt werden könnte. Hier sieht man die Möglichkeit, ein Wohngebäude zu errichten. Zwischen den beiden Gebäuden würde dann ein kleiner Platz entstehen, der den Charakter des Ensembles als Dorfmittelpunkt unterstreichen würde.

Im Erdgeschoss des Wohnhauses könnte auch ein weiterer kleiner Laden einziehen. Aufgrund dieser Rahmenplanung zeigte sich der Bauausschuss sehr angetan von potenziellen Möglichkeiten. Deshalb wurde einstimmig die Fortführung der Projektplanung auf dieser Basis beschlossen. Zwei Probleme bleiben allerdings noch zu lösen. Denn durch die neue Nutzung des Festplatzes könnte durch den Flächenbedarf des Gemeinschaftshauses eine Versickerungsmulde für den Hochwasserschutz nötig werden. Und für den Grüngutcontainer, der sich am Rand des Geländes befindet, müsste ein neuer Standort gefunden werden.

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