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Fußball

08.03.2018

Beben beim HSV: Klub wirft Bruchhagen und Todt raus

Mussten beim HSV gehen: Vorstandschef Heribert Bruchhagen und Sportdirektor Jens Todt.
Bild: Marius Becker, dpa

Vorstandschef Heribert Bruchhagen und Sportdirektor Jens Todt müssen in Hamburg gehen.

Vorstandschef Heribert Bruchhagen und Sportdirektor Jens Todt müssen den abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten Hamburger SV mit sofortiger Wirkung verlassen. Der Aufsichtsrat des HSV unter seinem neuen Vorsitzenden Bernd Hoffmann habe die Freistellung von Bruchhagen beschlossen, teilte der Club mit. "Wir haben uns nach eingehender Analyse der Gesamtsituation zu diesem Schritt entschieden und widmen uns nun der Neuausrichtung", wurde Hoffmann vom Verein zitiert. Bruchhagen hatte das Amt als Nachfolger von Dietmar Beiersdorfer erst Ende 2016 übernommen.

Die Führung der HSV Fußball-AG liege nun allein in den Händen von Frank Wettstein, hieß es weiter. Wettstein habe sich als ersten Beschluss für die Beurlaubung von Todt entschieden. Todt war seit Januar 2017 im Amt. "Wir wollen uns für die Zukunft neu aufstellen", sagte Wettstein. Todts Aufgaben, zu denen auch die Vertragsverhandlungen mit Spielern für den möglichen Abstiegsfall gehören, werden demnach intern aufgeteilt, so dass keine Lücke entstehen werde. "Wir sind voll handlungsfähig", versicherte Wettstein. Bruchhagens Vertrag war bis Sommer 2019 datiert, Todts bis zum Ende dieses Jahres. 

In einer Vereinsmitteilung teilte der Hamburger SV die Entscheidung mit. In einem Interview auf der Homepage des Hamburger SV nahm der vor kurzem neu gewählzte Aufsichtsratsvorsitzende Bernd Hoffmann Stellung zu der Entscheidung. Darin betonte er, dass angesichts der prekären sportlichen Situation die "die Neuausrichtung des HSV jetzt unmittelbar beginnen" müsse. Den bisherigen Vorstandschef Bruchhagen betrachtet er nicht als alleinigen Schuldigen, sagt aber auch: "Heribert Bruchhagen trug zuletzt als Vorstandsvorsitzender die Hauptverantwortung, was er selbst ja auch immer wieder betont hat."

Bei einem Abstieg in die 2. Bundesliga will der Verein schon in den nächsten Wochen die Weichen stellen und dabei Personal für die Führung sowie Spieler für einen Neubeginn rekrutieren. "Wir erstellen ein konkretes Anforderungsprofil und werden einen geordneten Prozess angehen, mit dem wir den besten Kandidaten für den HSV finden wollen", sagte Hoffmann. (dpa)

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