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Eishockey
13.06.2016

Stanley-Cup-Sieger Tom Kühnhackl: "Meine Gefühle spielen verrückt"

Tom Kühnhackl (links) hat den Stanley Cup gewonnen.
Foto: dpa

Erich Kühnhackl ist begeistert von seinem Sohn. Der heißt Tom und hat geschafft, was vor ihm nur zwei andere Deutsche geschafft haben: den Gewinn des Stanley Cups.

Erich Kühnhackl ist begeistert von seinem Sohn. Der heißt Tom und hat geschafft, was vor ihm nur zwei andere Deutsche geschafft haben: den Gewinn des Stanley Cups. Das ist die wichtigste Trophäe im Eishockey und wird dem Play-off-Sieger in der amerikanischen Profi-Liga NHL überreicht.

"Das ist unglaublich", sagte das 65-jährige Eishockey-Idol über die Leistungen seines Sohnes in einem Interview von Eishockey.com. Sein Stolz ließe sich nicht beschreiben, fuhr er fort. In der Nacht zum Montag war Tom Kühnhackl mit den Pittsburgh Penguins nach Uwe Krupp und Dennis Seidenberg dritter Deutscher Meister in der NHL geworden.

Kühnhackl sen. lobt Kühnhackl jun.

"Er war häufig verletzt und hat sich durchgekämpft, ist seinen Weg gegangen und hat nie aufgehört", sagte Kühnhackl sen. und setzt auf einen Schub für das deutsche Eishockey. "Ich hoffe, dass dies nicht nur in Landshut, sondern über die Grenzen Bayerns hinaus etwas entfacht."  

Erst am 9. Januar hatte Tom Kühnhackl sein Debüt in der NHL gefeiert. "Es ist so eine tolle Geschichte für mich, aber das deutsche Eishockey überhaupt, dass jemand aus unserem Land den Stanley Cup gewinnt", sagte der 24 Jahre alte Stürmer nach dem entscheidenden 3:1 von Pittsburgh bei den San Jose Sharks. "Meine Gefühle spielen verrückt, und es ist unbeschreiblich, was gerade in mir abgeht."

Für die WM in Russland im Mai, bei der das deutsche National-Team erstmals seit fünf Jahren das Viertelfinale erreichte, stand Tom Kühnhackl wegen der laufenden Playoffs nicht zur Verfügung. Für die Olympia-Qualifikation Anfang September in Lettland hat ihn Bundestrainer Marco Sturm aber auf dem Zettel. "Ich hoffe, dort dabei zu sein", sagte Tom Kühnhackl. "Es wäre etwas Besonderes, weil ich dann das erste Mal dabei wäre. Von dem her wäre es super." AZ/dpa

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