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Leichtathletik

19.02.2018

Frauen sorgen für Spitzenleistungen

Konstanze Klosterhalfen läuft nationalen Rekord bei den Deutschen Meisterschaften und Tatjana Pinto bringt sich über 60 Meter in Form für die EM

Tatjana Pinto glänzte mit einer Weltklassezeit, Konstanze Klosterhalfen knackte einen Uralt-Rekord. Die Sprinterin und das Lauftalent haben bei den deutschen Meisterschaften der Leichtathleten in Dortmund für die Highlights gesorgt. Zwei Wochen vor der Hallen-WM in Birmingham brachten sich die DLV-Asse für den ersten Saisonhöhepunkt in Position. Es gab aber auch viele mäßige Leistungen – und abgerechnet wird sowieso erst im Sommer bei den Europameisterschaften in Berlin.

„Happy Birthday, Konstanze!“, sangen die 4000 Zuschauern in der auch am Sonntag ausverkauften Helmut-Körnig Halle, nachdem Klosterhalfen den 30 Jahre und 5 Tage alten 3000-Meter-Hallenrekord der Berlinerin Kathrin Ullrich mit einem Start-Ziel-Sieg gelöscht hatte. An ihrem 21. Geburtstag gewann die Ausdauerspezialistin aus Leverkusen den Titel in 8:36,01 Minuten – damit sie blieb gleich 5,78 Sekunden unter dem der Berlinerin.

Dreisprung-Europameister Max Heß aus Chemnitz verteidigte mit 16,84 Metern ebenso seinen Hallentitel wie Stabhochspringer Raphael Holzdeppe. Der Ex-Weltmeister aus Zweibrücken schaffte mäßige 5,68 Meter aber erst im dritten Versuch. Heß peilt nun die 17 Meter an: „Das ist in Birmingham das Ziel.“ Idriss Gonschinska, Leitender Direktor Sport im Deutschen Leichtathletik-Verband, geht von einer Mannschaftsstärke „um 20 Athleten“ für die WM aus. Der DLV wird das Team am Mittwoch bekanntgeben. An der Spitze der kleinen Mannschaft steht Tatjana Pinto. Die 25-Jährige setzte am Samstag das Glanzlicht: In 7,06 Sekunden blieb die 25-Jährige aus Paderborn über 60 Meter nur 2/100 Sekunden über dem deutschen Hallenrekord, den die DDR-Sprinterinnen Marita Koch (seit 1985) und Silke Möller-Gladisch (1988) gemeinsam halten. Sie stellte zudem den 27 Jahre und einen Tag alten Meisterschaftsrekord von Katrin Krabbe ein. (dpa)

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