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Formel 1

26.06.2017

Nach Kollision: Hamilton droht Vettel Prügel an

Sebastian Vettel und Lewis Hamilton gerieten beim Großen Preis von Aserbaidschan aneinander.
Bild: Emili Morenatti (dpa)

Zwischen Sebastian Vettel und Lewis Hamilton hat es in Baku richtig gekracht - zuerst auf der Strecke, dann verbal. Der Brite hatte einen Vorschlag für den Deutschen.

Zwischen den WM-Kandidaten Sebastian Vettel und Lewis Hamilton ist die Stimmung vergiftet. Auslöser war, dass Sebastian Vettel bei einem Rennen am Sonntag mit Absicht gegen das Auto von Lewis Hamilton gefahren ist. Der Brite sagte nach Ende des Rennens: "So sollte sich ein Fahrer nicht verhalten" - und drohte seinem Konkurrenten Prügel an.

Hamilton sagte über Vettel: "Wenn er zeigen will, dass er ein Mann ist, soll er aus dem Auto steigen und wir machen es von Angesicht zu Angesicht." Der Ferrari-Pilot Vettel bleibt allerdings bei der Meinung, dass zuvor Lewis Hamilton etwas falsch gemacht hat. "Ich habe ihm nur gezeigt, dass es so nicht geht", sagte Sebastian Vettel.

Die Rennrichter sahen das aber anders. Sie gaben nur Sebastian Vettel Strafpunkte. Wie viele Strafpunkte ein Rennfahrer in einem Rennen bekommt, hängt von der Schwere seines Vergehens ab. Die Punkte werden auf einer Liste zusammengezählt. Sie verschwinden jeweils erst nach Ablauf eines Jahres.  Sebastian Vettel hat schon neun Strafpunkte angesammelt. Erhöht sich die Zahl auf zwölf, wird er für ein Rennen gesperrt. Das nächste Rennen ist am 9. Juli in Österreich. Laut Ansicht der Rennkommissare der FIA hat Hamilton keinen Fahrfehler produziert.

Das sah der 29 Jahre alte Vettel anders und fügte hinzu: "Wir sind Männer hier, wir sind nicht im Kindergarten." Trotzig äußerte Vettel immer wieder sein Unverständnis über das Urteil der Rennrichter.

Mercedes-Teamaufseher Niki Lauda sagte dazu: "Vettel ist normalerweise ein vernünftiger Kerl. Ich verstehe das nicht, vielleicht ist er verrückt." Tatsächlich verlor Vettel nicht zum ersten Mal in seiner Karriere auf der Strecke die Nerven. Vor allem seine nicht jugendfreien Schimpftiraden am Boxenfunk zeigten in der Vergangenheit immer wieder das hitzige Temperament des viermaligen Weltmeisters. Im Vorjahr beleidigte er sogar Rennleiter Charlie Whiting via Teamradio.

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