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Olympische Sommerspiele
02.08.2021

Thole/Wickler im Viertelfinale - Neuauflage des WM-Endspiels

Julius Thole (l) und Clemens Wickler feiern den Einzug ins Viertelfinale.
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Julius Thole (l) und Clemens Wickler feiern den Einzug ins Viertelfinale.
Foto: Marijan Murat/dpa

Das Olympia-Abenteuer für die Vizeweltmeister Julius Thole und Clemens Wickler geht weiter. Die Beachvolleyballer ließen sich im Achtelfinale auch von einem Rückstand nicht aus der Ruhe bringen.

Zu einer Umarmung und zum kurzen Jubel über den Einzug ins Viertelfinale bei ihren ersten Olympischen Spielen reichte die Kraft bei den Beachvolleyball-Vizeweltmeister Julius Thole und Clemens Wickler noch. Danach war erst mal Feierabend, auch emotional.

"Schwer gerade, ist wirklich so ein Loch, in das man fällt", sagte Thole um kurz nach 23.00 Uhr Ortszeit in der schwülwarmen japanischen Nacht am Montag nach dem hochverdienten 2:1 (17:21, 21:15, 15:11) gegen die Amerikaner Jacob Gibb und Tri Bourne. Was sie da erreicht hatten bei ihrer Premiere, war ihm aber auch in diesem Zustand absolut bewusst. "Der Stellenwert, bei Olympia im Viertelfinale zu sein, ist grandios. Und es geht ja noch weiter."

Nun Neuauflage des WM-Endspiels

In der Runde der besten vier kommt es am Mittwoch (14.00 Uhr MESZ) nun zu einer Neuauflage des WM-Finals von vor zwei Jahren in Hamburg, als Thole/Wickler den Russen Wjatscheslaw Krasilnikow und Oleg Stojanowski knapp 1:2 unterlegen waren. Auch Olympiasiegerin Laura Ludwig und ihre Partnerin Margareta Kozuch sind in Tokio unter den besten Acht. "Von eins bis fünf ist hier alles möglich. Sie hatten heute nicht so gute Phasen, haben sich dann aber reingearbeitet. Völlig offen", sagte Sportdirektor Niclas Hildebrand.

Wegen Unachtsamkeiten auf deutscher Seite, die den Amerikanern einfache Punkte brachten, die sie ihrerseits zunächst fast gar nicht hergaben, ging der erste Satz unter den Augen des DOSB-Präsidenten Alfons Hörmann verloren. "Es war sehr viel Nervosität dabei, es war ein schwieriges Spiel für uns", sagte Wickler. Er verkrampfte sogar so sehr, dass er sich deswegen an der Wade behandeln ließ. "Nervosität kam auf, aber gezweifelt haben wir nicht."

Auch deswegen unbeeindruckt von dem Rückschlag gingen Thole/Wickler beim 4:2 im zweiten Durchgang erst mit zwei, beim 8:5 mit drei und beim 12:8 schließlich mit vier Punkten in Führung. Die Lockerheit und Freude, die sie in ihren ersten Olympia-Partien so ausgezeichnet hatte, war wieder spürbarer. Auch die den Amerikanern zahlenmäßig überlegene Gruppe in Deutschland-Shirts auf der Tribüne war inzwischen fast so laut wie die US-Unterstützer und konnte am Ende den zweiten Satzball zum 21:15 beklatschen.

Auch im entscheidenden dritten Satz waren die längst mit ebenfalls größtmöglichem Einsatz spielenden Vizeweltmeister zuerst im Vorteil, aus einem 5:3 wurde rasch ein 7:4 und 10:6. Nichts schien Thole/Wickler mehr aus der Ruhe zu bringen, den zweiten Matchball nutzten sie zum Einzug in die nächste Runde. Nun geht das Olympia-Abenteuer weiter - und die Neuauflage des WM-Finals wartet.

© dpa-infocom, dpa:210802-99-671131/5 (dpa)

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