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FC Augsburg

14.09.2019

Einzelkritik: Gleich drei FCA-Spieler waren gegen Frankfurt top

Beim 2:1 gegen Frankfurt überzeugte eine Hälfte die Offensive und eine die Defensive. Hier die Einzelkritik.
Bild: Ulrich Wagner

Plus Beim 2:1 gegen Frankfurt überzeugte eine Hälfte die Offensive und eine die Defensive. Darum musste um den Sieg gezittert werden. Der FCA in der Einzelkritik.

Beim 2:1-Erfolg (Lesen Sie hier den Spielbericht: Drei Punkte gegen Frankfurt! Der FCA ist in der Bundesliga angekommen ) gegen Eintracht Frankfurt zeigte der FC Augsburg zwei Halbzeiten die unterschiedlicher nicht sein könnten. In der ersten Halbzeit spielte die Offensive die Hauptrolle, in der zweiten de Defensive.

Tomas Koubek So langsam findet sich der Torhüter in der Bundesliga zurecht. Strahlte in fast allen Situationen Ruhe aus. Allerdings sorgte er in der Nachspielzeit für erhöhten Blutdruck, als er sich mit Uduokhai nicht einig war. Note 3

Raphael Framberger Das FCA-Eigengewächs spielte als wäre er nie weg gewesen. Dabei stand er zum letzten Mal am 19. Januar in Düsseldorf in der Bundesliga auf dem Platz. Da riss ihm das Kreuzband. Gegen Frankfurt war ihm die achtmonatige Zwangspause aber nicht anzumerken. Erledigte sein Arbeitspensum wie immer, mit vollem Einsatz. Ihm kam aber auch zu Gute, dass er gegen Chandler und nicht gegen den erkrankten Kostic spielte. Note 2,5

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Tin Jedvaj Hatte  in der Anfangsphase Probleme. Einmal ließ er Goncalo Paciencia fast ohne Gegenwehr zum Schuss kommen, dann wurde er von Daichi Kamada ausgetanzt. Doch je länger das Spiel dauerte, desto mehr bekam Jedvaj sich und seine Gegner in den Griff, was auch dringend notwendig war.  Note 2,5

Felix Uduokhai Der überragende Mann im Abwehrzentrum. Und das nicht nur wegen seiner Größe. Er war der ruhende Pol schon vor der Pause. Und was er dann in der Drangphase der Frankfurter alles wegköpfte, ablief und im Nahkampf bereinigte, war beachtlich. Er zeigte, warum der FCA so viel Geduld zeigte, bis man ihn verpflichten konnte. Note 1,5

Philipp Max Spielte eigentlich nicht spektakulär. Geht auch nicht mehr, seit Ruben Vargas das auf der linken Seite erledigt. Aber Max hatte die meisten Ballkontakte beim FCA, die beste Zweikampfquote und die meisten Torschussvorlagen.   Und er gewann den wichtigsten Kopfball des Spiels. Damit gab er die Vorlage zum 2:0.   Note 2,5

Marco Richter  Er entwickelt sich immer mehr zum fleischgewordenen Albtraum der Eintracht. Im April zwei Treffer, nun ein Tor. Und was für eines. Spektakulär, Seitfallzieher. Aber auch sonst eine ausgezeichnete Vorstellung des Eigengewächses, denn sorgte mit seinen überraschenden Pässen immer wieder für Gefahr. Bis zur Halbzeit.  Danach tauchte er wie seine Offensiv-Kollegen unter. Musste nach 79. Minuten leicht angeschlagen runter. Note 2

Jan Moravek Deutete an, warum der FCA trotz so vieler Verletzungen an ihm festhält. Wenn Moravek fit ist, kann er auch einen Daniel Baier im defensiven Mittelfeld ersetzen. Wenn er fit ist. Machte in der 67. Minute  erschöpft dem kopfballstarken Oxford Platz. Note 3

Rani Khedira  Entwickelt sich immer mehr zum zentralen Spieler im FCA-Mittelfeld. Egal ob zurückgezogen, oder etwas offensiver. Khedira übernahm Verantwortung in der Defensive und leitete das 1:0 mit einem tollen Pass ein.  Es wäre ein perfektes Spiel gewesen, wenn er vor dem 1:2 nicht Dominik Kohr aus dem Weg gegangen wäre.  Note 1,5

Ruben Vargas Der Schweizer wird dem FCA noch viel Freude machen. Frech, mit viel Durchsetzungsvermögen ist er ein erfrischendes und belebendes Element in der Augsburger Offensive. 90 Minuten steht er aber noch nicht durch. Diesmal musste er leicht angeschlagen nach 74 Minuten vom Platz.  Note: 3   

Alfred Finnbogason Gab in der Doppelspitze den „Elder Statesman“. Ließ Niederlechner meist den spektakulären Part ganz vorne, brillierte dafür als Ballverteiler. War an beiden Toren beteiligt. Beim 1:0 durch Richter verlängerte er den Ball, beim 2:0 machte er  Niederlechner  den Weg frei.  Musste in der 33. Minute  treffen, doch er schießt Hinteregger auf der Torlinie an. Nach dem Wechsel mit vielen Defensivaufgaben beschäftigt. Note: 2,5

FCA-Einzelkritik: Enorm das Laufpensum von Niederlechner

Florian Niederlechner Vergab nach 44 Sekunden eine 100prozentige Chance, traf dann nach 39 Minuten, da stand er noch Abseits. Nach 43 Minuten machte er dann sein Tor mit einem Traumschuss. Aus diesem Holz müssen Stürmer geschnitzt sein. Negativerlebnisse abschütteln und weitermachen.  Nach dem Wechsel war er mehr im eigenen Strafraum zu finden, um den Sieg zu verteidigen. Enorm sein Laufpensum und sein Einsatz. Note: 1,5

Reece Oxford Kam wenige Sekunden nachdem Bas Dost bei den Frankfurter eingewechselt wurde. Sollte im defensiven Zentrum mithelfen, die Lufthoheit gegen den kopfballstarken Dost zu sichern, was ihm auch gelang. Allerdings war sein Zweikampfverhalten vor dem 1:2 gegen Dominik Kohr dilettantisch.

Andre Hahn Kam in der 74. Minute für Vargas. Versuchte auf der linken Seite für etwas Entlastung zu sorgen.

Georg Teigl Ersetzte Marco Richter in der 79. Minute, ohne große Akzente setzen zu können. Doch das gelang keinem Augsburger mehr.

Es werden nur Spieler benotet, die länger als 30 Minuten im Einsatz waren.  Lesen Sie hier auch die Stimmen zum Spiel FCA - Frankfurt: "Das ist der Funke, den wir gebraucht haben"

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17.09.2019

Noch eins an Herrn Wilhelm K.
Natürlich ist das Ironie, andererseits geht es eben nicht um Nörgeln und Stänkern, sondern darum auf Fehler hinzuweisen. Und sind wir nicht alle froh, dass sich mit neuem Trainer eine bessere Entwicklung abzeichnet??

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15.09.2019

An Hr. Wilhelm K.,
Lieber Herr K,
Nett dass Sie sich in so sachlicher und argumentativer Weise * um mein Wohlergehen kümmern, deshalb auch ein Tipp an Sie, wie Sie sich meine Kommentare ersparen können: Lesen Sie das Zeug doch einfach nicht!
* Im Gegensatz zu Ihnen begründe ich meine Positionen

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16.09.2019

Liebe Frau H.,
ich gebe Ihnen völlig recht, dass erst Argumente/Begründungen eine Aussage nachvollziehbar machen.
In meinem Post habe ich mich allerdings auf Ihre Aussage bezogen, die Dauernörgler seien die Rettung des FCA vor dem Abstieg gewesen. Mal ehrlich, braucht es hier noch Argumente, um zu erkennen, dass mit dieser Behauptung jemand in maßloser Weise seine eigene Bedeutung überschätzt? Oder haben Sie es gar ironisch gemeint?

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15.09.2019

An Frau Doerge,
sehen Sie es doch mal so: Wenn wir dauernörgler nicht wären, würde uns vielleicht immer noch ein sinnfrei an der Seitelinie herum gestikulierender Trainer nerven - aber in der 2. Liga!!

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15.09.2019

Werte Maria H.,
jetzt erst erkenne ich ihre Genialität - Sie (und ihre Mitnörgler) haben den Abstieg des FCA verhindert! Und darüber hinaus versorgen Sie uns nahezu täglich mit tiefschürfenden Erkenntnissen darüber, was die Dilettanten in der Führung des FCA alles falsch machen, denn ohne Herrn R. wäre unser Verein sicher Stammgast in der Champions League. Ich frage mich nur, weshalb diese sportliche Kompetenz nicht schon von namhaften Vereinen erkannt wurde. Das wäre für uns beide (und evtl. einige Personen mehr) ein echter Gewinn: Sie würden gutes Geld verdienen, wären zeitlich ausgebucht und mir würden viele unsägliche Kommentare erspart bleiben!

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14.09.2019

Ja genau wo sind sie denn die dauernörgler...
ah warscheinlich haben ein paar Eintracht Fans sie mitgenommen!

es gibt andere Probleme auf der Welt
Fussball soll Freude bringen und die Welt ein wenig schöner machen..
aber manche haben wohl nicht genug Probleme daher müssen sie stänkern..

kann nur sagen 1 A Jungs weiter so!

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14.09.2019

Hier finden Sie meinen Kommentar Frau DOERGE. Schönen Sonntag
https://www.augsburger-allgemeine.de/sport/fc-augsburg/Drei-Punkte-gegen-Frankfurt-Der-FCA-ist-in-der-Bundesliga-angekommen-id55429171.html

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14.09.2019

Hallo Alfred W., Josefa B. Maria H. Und all die anderen Erfinder des Fußballs wo bleiben euere Kommentare ?

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15.09.2019

An Herbert L u.a.,
Was soll der Spott? Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft und den Trainer: Es war die beste Leistung seit dem Spiel gegen die SGE in der Rückrunde der vergangenen Saison. Ich freue mich und bin auch überrascht, dass der Umbruch mit Schmidt doch so schnell zu gelingen scheint. Aber gerade das beweist ja, dass der Trainerwechsel ungefähr ein dreiviertel Jahr zu spät kam. Herr L., dieser triumphierende Spott ist genauso hohl wie die dümmlichen Pfiffe gegen Hinteregger gestern. Die sog. Fans sollten mal.genauer hinschauen, wie sich ehemalige Mitspieler ihm gegenüber verhalten haben.

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