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FC Augsburg
10.04.2014

Geldstrafen wegen Flitzer und Pyrotechnik: FCA bittet Verursacher zur Kasse

Zu einer Geldstrafe ist der FCA wegen eines Flitzers im Spiel gegen Stuttgart verurteilt worden. Dieses Geld und andere Strafen kann sich der Verein nun von den Verursachern zurückholen.
Foto: Ulrich Wagner

Der FCA kann bei diversen Geldstrafen nun die Verursacher zur Kasse bitten. Die entsprechenden Entscheidungen seien rechtskräftig, teilte der Verein mit.

Der FC Augsburg ist vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) in dieser Saison bereits mit zwei Geldstrafen belegt worden, weil Zuschauer als „Flitzer“ auf den Rasen der SGL Arena gelaufen waren.

Die Augsburger waren für Vorfälle in den Heimspielen gegen Stuttgart (3000 Euro) und Bremen (4000 Euro) zu Strafen verdonnert worden. Bereits in der Saison 2011/12 wurde der FCA vom DFB mit insgesamt 4000 Euro zur Kasse gebeten, weil ein Fan im Rahmen des Auswärtsspiels in Hamburg im Gästeblock Pyrotechnik gezündet hatte.

„Wir verurteilen nicht nur jegliche Form von Gewalt, Diskriminierung oder Beleidigungen, sondern auch den Einsatz von Pyrotechnik oder sonstigen Aktionen, die den Spielbetrieb unterbrechen oder gefährden. Daher haben wir gleich nach den jeweiligen Vorfällen angekündigt, alles dafür zu tun, die Täter zu ermitteln, um die Strafen weiterbelasten zu können. Dies ist nun geschehen“, sagt Peter Bircks, Geschäftsführer des FC Augsburg.

Verursacher müssen Strafen zahlen

Durch rechtskräftige Entscheidungen sind die Verursacher, die vom FCA direkt nach den Vorfällen bereits mit mehrjährigen und bundesweiten Stadionverboten belegt worden waren, nun auch rechtlich verpflichtet, die Geldstrafen an den FC Augsburg zurückzuzahlen, so der Verein.

„Diese Maßnahmen sind ein Schritt, den wir als Verein gehen, um den Stadionbesuch für jeden Besucher zu einem sicheren und stimmungsvollen Erlebnis erhalten zu können“, erklärt Peter Bircks und kündigt an: „Wir hoffen, dass es zukünftig nicht mehr zu Geldstrafen für den FCA kommt. Sollte es dennoch der Fall sein, werden wieder alles daran setzen, die Täter zu ermitteln und die Strafen entsprechend weiterbelasten.“ AZ

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