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Kommentar
13.02.2016

FCA-Trainer vor Abschied? Weinzierl hat alle Trümpfe in der Hand

Wie lange trainiert Markus Weinzierl noch den FCA? Berichte über einen möglichen Wechsel zu einem anderen Verein mehren sich. Fest steht: Weinzierl hat es selbst in der Hand.
Foto: Marijan Murat, dpa

Wie lange trainiert Markus Weinzierl noch den FCA? Berichte über einen möglichen Wechsel zu einem anderen Verein mehren sich. Fest steht: Weinzierl hat es selbst in der Hand.

Frage an Radio Eriwan: Ist Markus Weinzierl auch in der kommenden Saison Trainer beim FC Augsburg? Im Prinzip ja, aber... Wir wissen jetzt nicht, was der fiktive Sender, über den so viele Witze gerissen werden, antworten würde, allerdings ein paar „Aber“ gibt es sicherlich um die Person Markus Weinzierl.

Der Trainer selbst kann durchaus stolz auf sich sein. Die Begehrlichkeiten, die er bei anderen Klubs geweckt hat, die hat er sich erarbeitet. Was der Straubinger in seiner bisher vierjährigen Tätigkeit in Augsburg erreicht hat, das ist phänomenal. Im vergangenen Jahr Platz fünf in der Bundesliga und in dieser Saison reist Augsburg immer noch durch Europa – sensationell.

Was kann Weinzierl noch mit dem FCA erreichen?

Aber sollte er in dieser Saison mit dem FCA erneut die Klasse halten, was kann er dann in Zukunft mit dem FCA noch mehr erreichen? Die finanziellen Möglichkeiten beim FCA sind begrenzt. Da gibt es einige Vereine, die mehr zu bieten hätten. Als Schalke 04 im vergangenen Sommer bei ihm angefragt hatte, musste Weinzierl schon nachdenken. Für einige hat er zu lange nachgedacht. Offenbar war er schon auf dem Sprung. Doch irgendwann wird Weinzierl den nächsten Schritt gehen. Den Schritt, der ihm noch mehr Erfolg und mehr Geld verspricht. Alles legitim. Weinzierl und Guardiola treffen zum letzten Mal aufeinander

Und die Konkurrenz lässt nicht locker. Borussia Mönchengladbach spielte vor der Festanstellung von Andre Schubert mit dem Gedanken, Weinzierl zu verpflichten. Jetzt kommt der Zweitliga-Aufstiegsaspirant RB Leipzig aus den Löchern. Der Klub um den Brausemilliardär Dietrich Mateschitz hat Geld wie Würfelzucker, und dass Leipzig gerne eine neue Großmacht im Fußball werden will, ist kein Geheimnis.

FCA-Präsident Hofmann: "Freue mich über jede Leipziger Niederlage"

Allerdings ist der Emporkömmling aus dem Osten der unbeliebteste Klub in Deutschland. Eine Abneigung gegen Leipzig pflegt auch FCA-Präsident Klaus Hofmann. „Ich freue mich über jede Leipziger Niederlage und trinke darauf immer ein Bier“, sagte Hofmann einmal gegenüber unserer Zeitung. Für ihn wäre ein Wechsel von Weinzierl nach Leipzig wohl eine persönliche Niederlage.

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Vielleicht ist es sogar unwahrscheinlich, dass Weinzierl nach Leipzig geht. Aber unwahrscheinlich ist auch, dass Weinzierl bis zum Ende seiner Vertragszeit im Jahr 2019 beim FCA bleibt. Weinzierl hat alle Trümpfe in der Hand. Ob er einen davon ausspielt, wird man sehen.

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