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FC Augsburg

25.11.2014

Torwart Manninger ist beim FC Augsburg wieder am Ball

Nach der schweren Verletzung von Marwin Hitz dürfte in den restlichen Partien in diesem Jahr Alexander Manninger im Tor stehen.
Bild: Tobias Hase (dpa)

Nach der schweren Verletzung von Marwin Hitz dürfte in den restlichen Partien in diesem Jahr der ehrgeizige Österreicher im Tor stehen. Ein Wechsel, den es schon mehrfach gab.

Ersatztorhüter haben es im Fußball nicht einfach, sie spielen eine undankbare Rolle. Der Trainer wählt zu Saisonbeginn seinen Stammkeeper aus, die Nummer zwei sitzt auf der Bank, kommt vielleicht in Pokal- oder Freundschaftsspielen zum Einsatz. Bis die Nummer eins ausfällt. So wie jetzt beim FC Augsburg. Am Montagabend erhielten die Verantwortlichen des FCA die Hiobsbotschaft. Marwin Hitz, seit Saisonbeginn unangefochtene Nummer eins der Augsburger, hat sich am Sonntag beim 1:0-Sieg in Stuttgart schwer am rechten Knie verletzt. Teilriss des hinteren Kreuzbandes lautet die Diagnose. Der Schweizer muss zwar nicht operiert werden, doch die Vorrunde ist für ihn gelaufen.

FC Augsburg: Noch kein Pflichtspieleinsatz für Manninger in dieser Saison

In den restlichen fünf Vorrundenspielen bis zur Winterpause dürfte nun wieder Alexander Manninger zwischen den Augsburger Pfosten stehen. Der 37-jährige Österreicher hat in dieser Saison noch keinen Pflichtspieleinsatz absolviert. Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) wird Manninger gegen den Hamburger SV sein erstes Bundesliga-Spiel bestreiten. Zuletzt kam der ehemalige österreichische Nationaltorhüter in den Freundschaftsspielen gegen den FC Heidenheim (1:2) und den VfR Aalen zum Einsatz. Beim 1:7-Debakel auf der Ostalb stand Manninger allerdings nur in der ersten Spielhälfte zwischen den Pfosten. Nach der Pause hütete dort Ioannis Gelios, 22, die Nummer drei in der Augsburger Torhüter-Hierarchie, den Kasten.

„Diese Verletzung ist für Marwin natürlich sehr bitter, doch wir haben dahinter mit Manninger und Gelios zwei weitere gute Torhüter“, sagt Teamkapitän Paul Verhaegh. Er geht davon aus, dass Manninger zum Einsatz kommen werde, und sieht darin keine Schwächung.

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Im Training gibt Manninger immer alles

Denn er beobachtet Manninger täglich im Training und dort gibt der Österreicher immer alles. Er arbeitet ehrgeizig mit Torwarttrainer Zdenko Miletic, schont sich überhaupt nicht und trainiert so, als wäre er der unangefochtene Stammkeeper. Was er auch einige Zeit war.

Manninger war im November 2012 nach einer Verletzung von Simon Jentzsch nach Augsburg gekommen. Der Österreicher war zuvor Ersatzmann beim italienischen Spitzenklub Juventus Turin gewesen.

Auch in Augsburg musste er sich zunächst hinter Mohamed Amsif anstellen. Bei seinem ersten Einsatz am 18. Dezember 2012 zeigte er im Pokalspiel gegen den FC Bayern (0:2), dass er trotz zweijähriger Spielpause mehr als nur ein Ersatz für Jentzsch sein kann.

FC Augsburg: In der vergangenen Spielzeit drei Torhüter im Einsatz

In der Rückrunde der Saison 2012/2013 stand Manninger dann in zwölf von 17 Spielen im Augsburger Tor. Unter anderem im entscheidenden Saisonfinale gegen Fürth, in dem er einen Foulelfmeter hielt und damit zum 3:1-Sieg und zum Klassenerhalt beitrug.

In der vergangenen Spielzeit 2013/2014 kamen beim FCA gleich drei Torhüter zum Einsatz. Bei einem Bundesligisten nicht alltäglich. Manninger hatte sich in der Vorbereitung verletzt, Amsif startete in die Saison. Am dritten Spieltag gab dann der neu vom VfL Wolfsburg verpflichtete Marwin Hitz sein Debüt im Augsburger Tor. Trainer Weinzierl setzte die Rochade aber fort und holte nach zwei Hitz-Einsätzen Manninger wieder zurück. Ein Wechselspiel, das sich im weiteren Verlauf der Saison fortsetzte. Am Ende hatte Manninger 13 Spiele bestritten, Hitz war 18 Mal im Einsatz gewesen. Am Ende aber hatte sich der Schweizer als Nummer eins durchgesetzt.

Jetzt kommt es zum nächsten Torhütertausch. Am Samstag schlägt wieder Manningers Stunde.

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