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Interview

18.06.2019

Vater zu Marco Richters EM-Debut: "Es war gigantisch"

Daniela und Christian Richter im Stadion in Udine. Im Hintergrund das Porträt von Oliver Bierhoff, der in Udine spielte.
Bild: Richter

Plus FCA-Spieler Marco Richter führt die deutsche U21 mit zwei Toren zum Sieg gegen Dänemark. Wie Christian Richter das EM-Debut seines Sohnes Marco vor Ort erlebte.

Hallo, Herr Richter, wie erlebten Sie den Montagabend?

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Christian Richter: Es war gigantisch. So ein EM-Spiel der U21 ist schon noch einmal eine ganz andere Hausnummer als ein, ich sage jetzt einmal in Anführungszeichen, normales Bundesligaspiel. Es ist beeindruckend, was da für eine Armada von Scouts und Verantwortlichen von Top-Klubs auf der Tribüne sitzt. Und dann macht Marco noch zwei Tore. Wir hätten uns zu Tode geärgert, wenn wir nicht hingefahren wären.

Von wo aus sind Sie hingefahren?

Richter: Wir machen seit rund 15 Jahren mit Freunden immer über Pfingsten in Cavallino bei Venedig Urlaub. Von da aus sind es nur knapp 130 Kilometer. Das wollten wir uns nicht nehmen lassen.

Wer war alles dabei?

Richter: Unsere Freunde, meine Frau, unsere jüngere Tochter Sophia und ich. Unsere zweite Tochter Vivian macht gerade Urlaub auf Mallorca und hat es dort im Fernsehen gesehen.

Hat sich Marco sehr über Ihren Besuch gefreut?

Richter: Und wie. Er hat uns ja über den DFB oder die UEFA die Karten besorgt. Aber wir waren uns nicht sicher, ob wir wirklich fahren. Als er uns dann nach dem Spiel entdeckt hat, ist er gleich zu uns gekommen. Wir saßen direkt neben dem Spielertunnel. Da mussten die Interviews nach dem Spiel erst einmal warten. Wir haben uns umarmt, denn wir haben ihn jetzt ja schon fast über drei Wochen nicht mehr gesehen. Bei meiner Frau ist schon das eine oder andere Tränchen geflossen.

Wie haben Sie das Spiel gesehen?

Richter: Wir haben bei der Hinfahrt erfahren, dass er in der Startelf steht. Da haben wir uns für ihn natürlich wahnsinnig gefreut. Er hat sehr hart dafür trainiert. Dass es dann natürlich so läuft, war einfach gigantisch. Zwei Tore, eine Vorlage – unglaublich.

Werden Sie auch beim zweiten Spiel in Triest am Donnerstag dabei sein?

Richter: Eher nicht. Triest ist ja noch etwas weiter entfernt als Udine. Und da wir am Freitag nach Deutschland heimfahren, werden wir es wohl nicht schaffen. Das wäre dann doch sehr stressig. Aber schon dieses Spiel war ein Erlebnis. Und ich hoffe, Marco wird noch einige Zeit in Italien bleiben.

Marco Richter bejubelt seinen Treffer zum 2:0.
Bild: Cézaro De Luca / dpa
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