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Traunstein
14.05.2021

Landratsamt: Spielerfrauen müssen Trainingslager des FC Bayern verlassen

Angehörige der Bayern-Profis müssen das Trainingslager des deutschen Meisters in Grassau wieder verlassen.
Foto: Sophia Kembowski, dpa

Einige Fußballer des FC Bayern haben ihre Familien im Quarantäne-Hotel einquartiert. Doch das Landratsamt Traunstein war davon nicht begeistert.

Frauen, Partnerinnen und Kinder der Bayern-Profis müssen das Trainingslager des deutschen Fußball-Meisters wieder verlassen. Eine entsprechende Anordnung des zuständigen Landratsamtes Traunstein liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Zuvor hatten tz und Münchner Merkur sowie Bild am Freitagabend darüber berichtet. Vom FC Bayern München war dazu zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Der alte und neue Meister tritt am Samstag (15.30 Uhr/Sky) zum vorletzten Bundesligaspiel dieser Saison beim SC Freiburg an.

Landratsamt Traunstein: "Corona-Regeln gelten auch für Fußballprofis"

Das Landratsamt stellte gegenüber Verein und Hotelbetreiber klar, dass alle Personen, die nicht zwingend zur Durchführung des Trainingsbetriebs notwendig seien, das Hotel noch am Freitag verlassen müssten. Angebote, die nicht der Übernachtung, Verpflegung oder dem Trainingsbetrieb der Berufssportler dienten, seien einzustellen. Sollten bei der angekündigten Prüfung Verstöße festgestellt werden, würden diese konsequent geahndet. "So gerne wir den FC Bayern bei uns zu Gast haben - klar ist: Regeln gelten für alle gleich", hieß es in dem Schreiben.

Die DFL sieht kein Problem im Verhalten der Bayern-Spieler

Nachdem sich einige Spielerfrauen sowie die Fußball-Profis und der Betreuerstab den Anforderungen des Hygienekonzepts mit Corona-Tests und häuslicher Quarantäne unterzogen hatten, durften sie zunächst zu ihren Männern in das Mannschaftshotel ziehen. Diese Möglichkeit nahm nach dpa-Informationen vom Donnerstag eine Handvoll Frauen wahr, sehr wenige kleine Kinder waren auch dabei. Zuerst hatte die Bild darüber berichtet. Die Deutsche Fußball Liga sieht in dem Bayern-Trainingslager keinen Verstoß gegen das Hygienekonzept, dem auch die Angehörigen der Spieler unterlagen. (dpa)

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