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Zeit für einen Tapetenwechsel

Bunt, bunt, bunt, sind alle meine Wände... Im Frühling haben viele Lust auf Farbe an den Wänden.
Bild: contrastwerkstatt, Fotolia.com

Beim Frühjahrsputz wird geschrubbt, was das Zeug hält. Alles, um sich vom Wintertrott zu verabschieden. Warum nicht gleich ein kompletter Tapetenwechsel?

Psychologisch gesehen, hat ein Farbwechsel positive Auswirkung auf unser Gefühlsleben. Unsere Sinne erhalten neue Eindrücke und wir werden aus dem Alltagstrott entführt. Außerdem werden hässliche Flecken und Spritzer überdeckt und Räume wirken frisch und neu. Wem die Zeit fehlt oder Tapezieren und Streichen ein rotes Tuch sind, ist beim Profi in guten Händen.

Für welche Farbe entscheiden?

Dass verschiedene Farben unterschiedliche Stimmungen hervorrufen können, ist bekannt. Blau wirkt beispielsweise beruhigend, gelb und orange stimulieren. Grün wirkt vitalisierend - wie der Garten, der im Frühling wieder blüht.

Die Farben können aber noch mehr. Sie vermögen es, die Wirkung des Raumes zu verändern. Weiß oder in hellen Farben gestrichene Zimmer erscheinen größer, da sie den Blick des Betrachters in die Weite lenken. Damit eignen sich diese Farben für kleine Räume.

Mut zu dunklen Farben

Aber auch an dunkle Farben darf man sich herantrauen. Richtig eingesetzt lassen Schwarz & Co. die Räumlichkeiten dramatisch wirken und setzen starke Akzente. Kombiniert mit weißen, glänzenden Accessoires strahlen diese Farben eine besondere Anziehungskraft aus.

Zimmer, die nach Norden oder Osten ausgerichtet sind, bekommen naturgemäß weniger Sonnenlicht ab. In diesem Fall kann ein warmer Rot- oder Orangeton Helligkeit verleihen. Ein kühles Blau oder Türkis dämpft dagegen das Licht in Süd- oder West-Räumen. Kühle Farbtöne eignen sich besonders gut für Schlaf- und Badezimmer.

Wer passt zu wem?

Bei der Kombination mehrerer Wandfarben sollte man sich zuerst die Frage stellen, welche Farbe den Ton angibt oder ob die Farben in gleichem Verhältnis eingesetzt werden. Generell gilt auch zu beachten, dass nicht alle Farben zueinanderpassen.

Für die Auswahl eignet sich ein herkömmlicher Farbfächer. Generell gilt: Je näher die Töne auf dem Farbkreis nebeneinanderliegen, desto besser passen sie zusammen. Aber auch Komplementärfarben bilden Dreamteams, sie liegen sich im Farbkreis gegenüber. Das Beispiel Gelb und Blau hat zudem eine ausbalancierte Wirkung.

Auch hier gilt: Wem die Entscheidung schwerfällt, fragt beim Fachmann vor Ort nach, oft gehört Farbberatung zum Service.

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