Newsticker
Zahl der Corona-Toten erreicht den höchsten Stand seit Februar
  1. Startseite
  2. Themenwelten
  3. Leben & Freizeit
  4. Allerheiligen: Liebevolle Zeichen: Sinnbildliche Bepflanzung an Grabstätten

Allerheiligen
ANZEIGE

Liebevolle Zeichen: Sinnbildliche Bepflanzung an Grabstätten

Steine des Gedenkens und eine Bepflanzung der Grabstätte am Alten Friedhof in Neuburg.
Foto: Foto: Extra-Archiv/oH
231628535-1.jpg
231628517-1.jpg 231630491-1.jpg
231633872-1.jpg
231632713-1.jpg

Blumen und ihre Bedeutung als Grabbepflanzung

Schon das Grab des Sophokles war mit Rosensträuchern geschmückt: Bis heute sind Pflanzen an Grabstätten ein Sinnbild des ewigen Kreislaufs von Werden und Vergehen - und damit ein sinnvoller Schmuck der Gräber und gleichzeitig ein Zeichen liebenden Gedenkens der Hinterbliebenen an die Toten.

Im Mittelalter wurden Pflanzen häufig mit dem Paradies, dem grünen und fruchtbaren Garten Eden in Verbindung gebracht. So verwendete man Pflanzen auf Gräbern als Symbol für das kommende Reich Gottes oder auch - wie beispielsweise die Distel - als Schutzzeichen für die Abwehr böser Kräfte. Die im Glauben verwurzelten Menschen verbanden mit Pflanzen Hoffnungen und Wunschvorstellungen.

Buchsbaum wurde stets als Sinnbild für Auferstehungshoffnung und ewiges Leben gesehen. Immergrün, heute oft als Bodendecker verwendet, steht für Unsterblichkeit und unvergänglichen Ruhm, die Lilie für Unschuld, Keuschheit und Hoffnung. Pflanzliche Symbole für Demut, Geduld, Treue und Bescheidenheit waren Veilchen, Lavendel, Gänseblümchen, der Krokus und die Wicke. Eine große Bedeutung hatte die Rose, ein Sinnbild des Blutes Christi, der Liebe und der Vergänglichkeit. Die Nelke ist das Symbol der Passion, die Ringelblume Sinnzeichen der Erlösung. Als Mariensymbole galten Akelei, Pfingstrosen, Schlüsselblume und Schneeglöckchen. Chrysanthemen dienten der Abwehr dämonischer Einflüsse, wie auch die Eibe und der Hauswurz, während die Zypresse als Lebensbaumsymbol für langes Leben und Wiederauferstehung angesehen wurde.

Mit diesem alten Wissen lässt sich so mancher Grabschmuck noch individueller gestalten.

Text: pp/oH

Mit der Ausflugsgaststätte Floßlände ist ein weiterer Bauabschnitt des städtebaulichen Entwicklungsprojektes „Flößerpark“ erfolgreich abgeschlossen.
Flößerpark Lechhausen

Neueröffnung der Floßlände in Augsburg direkt am Lech

167291.rgb.jpg

Kuvertüre schmelzen wie ein Profi: 6 Tipps für perfekte Ergebnisse

Als knackig-süße Hülle um Pralinen und Plätzchen, aromatische Füllung in der Torte oder für den intensiven Schokogeschmack im Dessert: Kuvertüre ist aus der süßen Küche nicht wegzudenken. Allerdings braucht es ein bisschen Fingerspitzengefühl, um sie schmelzen zu lassen und anschließend perfekt zu verarbeiten. 6 Profitipps für köstliche Ergebnisse.

Das könnte Sie auch interessieren