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Spielen geht vor

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Kinder merken oft nichts von der Kälte

Dick eingepackt: Eltern machen sich oft Sorgen darum, ob Kinder warm genug angezogen sind - die merken dagegen beim Spielen meist gar nichts von der Kälte.
Foto: Andrea Warnecke, tmn

Zieh deine Jacke an! Setz deine Mütze auf! Eltern kommen sich wie eine Schallplatte vor, wenn sie Kinder vorm Frieren oder einer Erkältung schützen wollen.

Während Erwachsenen ohne Jacke schnell ungemütlich wird, behaupten Kinder oft felsenfest: "Mir ist doch gar nicht kalt!" Haben Kinder etwa eine andere Körperwahrnehmung?

Nein, Kinder frieren oder schwitzen auch, sie haben aber keine Zeit, es zu merken, weil sie mit Spielen oder Sport beschäftigt sind, erklärt Hirnforscher Martin Grunwald in der Zeitschrift "Eltern familiy" (Ausgabe 12/2019).

Abenteuer ist wichtiger als die Körpereigenwahrnehmung

"Die Aufmerksamkeit ist wie im Flow auf die äußere Welt, das kindliche Abenteuer gerichtet, da bleibt keine Raum für die Körpereigenwahrnehmung", beschreibt der Wahrnehmungspsychologe von der Uni Leipzig.

Dazu komme, dass sich Kinder generell mehr bewegen und die Muskelaktivität einen kleineren Körper schneller aufwärmt als einen großen. Kinder würden sich schon melden, wenn sie frieren, beruhigt Grunwald. Sein Ratschlag: Jacke und Mütze immer in petto haben. Wenn das aufregende Spiel vorbei ist, bekomme das Temperaturempfinden wieder Priorität. (tmn)

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